Blog Filip Kolek am 30. Dezember 2018

Zwischen-den-Jahren-Interviews VI: Lewis Trondheim

Nachdem Lewis Trondheim seine wohl bekannteste Schöpfung, den sympathisch-pedantischen Herrn Hase, vor über einem Jahrzehn zu Grabe getragen hatte, gab es Juni 2018 eine wundersame Wiedergeburt. Mit dem Album „Die neuen Abenteuer von Herrn Hase 1: Eine etwas bessere Welt“ erweckte Trondheim Herrn Hase wieder zum Leben – ein kurzes Gedankenspiel über die Natur von Paralleluniversen auf der ersten Seite lieferte metaphysischen Überbau dazu. Dem gelungenen Reboot stellte Reprodukt einen bislang auf Deutsch unveröffentlichten Klassiker von Trondheim aus den 1990ern zur Seite: „Die erstaunlichen Abenteuer ohne Herrn Hase 1: Die Abenteuer des Universums“.  Zu beiden Bänden stand uns der umtriebige Autor, Zeichner und Verleger Rede und Anwort. Reprodukt-Redakteurin Wiebke Helmchen traf den Tausendsassa während des Comicfestivals Angoulême Ende Januar. Claudia Sandberg übersetzte das Interview aus dem Französischen für uns. Viel Spaß dabei!

Warum hast Du Dich entschieden, Herrn Hase wieder zum Leben zu erwecken?

Herr Hase war seit 13 Jahren tot und ich dachte wirklich, dass ich keine Herr Hase-Geschichten mehr machen würde. Ich mag es nicht, wenn man über mich sagt: „Ah, Lewis Trondheim, der Vater von Herrn Hase.“ Ich fand das sehr kindisch. So was sagt man doch auch nie zu Literaturautoren. Ich dachte mir, ich habe zwar Herr Hase gezeichnet, aber ich habe doch auch anderes gemacht. Damals hatte ich 13 oder 14 Alben mit der Figur Herr Hase gezeichnet, aber ich hatte auch ungefähr 80 oder 100 andere Alben veröffentlicht. Doch man sprach immer nur von Herrn Hase. Also sagte ich mir, ich müsse etwas anderes machen, denn ich wollte nicht immer nur der Autor von dieser einen Figur sein. 13 Jahre nachdem ich ihn getötet hatte, hatte ich eines Tages die Idee, von unserer Zeitepoche zu sprechen, von ihren Fehlern, der exzessiven Rolle, die neuen Medien in unserem Alltag spielen, von Apps und Smartphones. Anstatt eine neue Figur zu erschaffen, habe ich dann Herrn Hase wieder rausgeholt, weil es eine Figur ist, die ich nie völlig aufgegeben hatte.

Während der 13 Jahre habe ich ihn zwar nicht in Alben gezeichnet, aber ich zeichnete ihn ständig bei Signierterminen. Die Leser fragten mich „Und, gibt es bald ein neues Album?“ Ich sagte immer „Nein, solange er tot ist, gibt es kein neues Album.“ Ich hatte einerseits eine zeitgenössische Geschichte zu erzählen und andererseits sind wir in einer Zeit, in der es viele Neuauflagen gibt. Viele verstorbene Comiczeichner haben ihr Werk zurückgelassen und Verleger oder Rechteinhaber sagten sich: „Na, wir könnten doch eine Fortsetzung mit neuen Autoren machen“. Ich sagte mir, eines Tages werde ich tot sein und jemand wird sicher Herrn Hase wieder hervorholen. Meine Kinder vielleicht. Aber wie würden sie es anstellen, neue Alben mit Herrn Hase zu machen, obwohl er tot ist? Wie würde ich es machen? So schwer ist das nicht, habe ich mir gedacht. Ich entwickle einen Dialog mit Richard, in dem von einem Paralleluniversum und einem Universum die Sprache ist – in einem ist Herr Hase tot, in dem anderen nicht. Damit verbinde ich meine Idee, über die heutige Gesellschaft zu sprechen. Ich muss daraufhin ungefähr zwölf Seiten in zwölf Tagen gezeichnet haben, obwohl ich eigentlich gerade an „Ralph Azham“ arbeitete, und da sagte ich mir „Das ist gut, ich bin zufrieden, ich hab wieder Spaß dran“. Trotzdem musste ich erst mal an „Ralph Azham“ weitermachen, also habe ich diese Geschichte ein Jahr lang liegen gelassen. Danach habe ich mit der gleichen Energie wieder dort bei Herrn Hase weitergemacht, wo ich stehen geblieben war. Das ist der interessante Punkt. Wenn man die Energie hat, um etwas zu machen, muss man sie nutzen. Man darf sie nicht unterdrücken, indem man sich sagt „Nein, nicht jetzt, ich habe keine Zeit“. Wenn man etwas machen möchte, muss man es tun. Dem ist es zu verdanken, dass ich ein Jahr später, als ich die zwölf Seiten wieder las, die gleiche Energie hatte, um die Seite 13, 14 und 15 zu zeichnen. Das war sehr aufregend. Ich mag diese beiden Figuren, Herr Hase und Richard. Ich finde, sie sind ein lustiges Paar. Wenn man mich fragt, woher kommt die Idee für diese beiden Protagonisten? Sind es Personen, die ich kenne? Im Grunde bin ich Herr Hase und Richard. Ich bin beide gleichzeitig. Ich bin genauso dämlich wie Richard und genauso ein Moralapostel wie Herr Hase. Ich fühle mich ziemlich schizophren.
Ich antworte auf lauter Fragen gleichzeitig. Tut mir leid.

Werden die neuen Abenteuer von Herrn Hase alle im Hier und Heute spielen? Oder wirst Du wieder zwischen Genres und historischen Schauplätzen wechseln?

Im Moment habe ich Lust mit Herrn Hase in der heutigen Zeit weiterzumachen. Es ist lustig, ich habe Herr Hase 1991 mit „Lapinot et les Carottes de Patagonie“ begonnen und dann 1993 mit „Slaloms“ weitergeführt, in dem er dann wirklich auf all seine Freunde wie Richard, Titi, Pierrot und Nadia trifft. Die Abenteuer mit Herrn Hase, die in der Gegenwart angesiedelt sind, die in jedem zweiten Album erzählt werden, spielen im Grunde über einen Zeitraum von maximal vier Jahren zwischen dem ersten Band ”Slaloms“ und dem Band „Wie das Leben so spielt“. Allerdings ist „Wie das Leben so spielt“ etwa 2005 erschienen – im wahren Leben waren also zwölf oder 13 Jahre vergangen, während in den Alben nur etwa vier Jahre vergangen waren. Dabei hat die Menschheit in dieser Zeit einen nicht ganz unwesentlichen Entwicklungsschritt gemacht. Mit einem Schlag gab es das Internet und Handys, aber ich spreche nicht davon in den Herr Hase-Alben. Immer wenn Herr Hase telefonieren muss, rennt er zu einer Telefonzelle. Als ich das Album beendete, in dem er stirbt, hatte ich weder Computer noch das Internet noch alles weitere eingebaut. Deshalb war es für mich wichtig, eine Art Reboot zu machen, um von der modernen Gesellschaft zu sprechen. Denn wir Autoren haben vielleicht innere Konflikte, Traumata, unsere Kindheit, die Familie, aber wir sprechen auch von all dem, das uns umgibt. Ich habe keine Lust mein ganzes Leben lang von den Neunzigern zu erzählen. Jetzt erzähle ich gern von den 2010er und bald 2020er Jahren.
Es wird also noch sehr viele Alben von Herrn Hase in der Gegenwart geben. Gerade arbeite ich am zweiten, das von Laizismus handeln wird. Ich habe Neujahr mit einem befreundeten Zeichner verbracht, der sagte „Ich werde 2018 jeden Tag eine Zeichnung machen.“ Ich sagte „Ach, ja? Welcher Tag ist heute?“ „Na, heute ist der 1. Januar.“ „Das mach ich auch.“ Also begann ich damit jeden Tag ein Bild zu zeichnen. Nach drei Tagen entschied ich, dass ich Herr Hase zeichnen werde wie er spazieren geht und nachdem ich drei Tage lang Herr Hase gezeichnet hatte wie er spazieren geht, sagte ich mir „Das könnte eine Geschichte werden.“ Also arbeite ich jetzt an einem dritten Herr Hase-Album ohne Text, mit Herrn Hase, der in der Stadt umherspaziert und plötzlich verwandelt sich die Stadt in eine verlassene Stadt, einen Urwald. Man versteht das nicht sofort. Doch allmählich wird man begreifen, was vor sich geht. Das nennt man wohl Improvisation, ich weiß nicht so recht, wo es mich hinführt, aber ich amüsiere mich.

Dieses Frühjahr kommt bei Reprodukt auch der erste Band der Abenteuer ohne Herrn Hase „Die Abenteuer des Universums“ heraus. In Frankreich wurde er bereits vor 13 Jahren veröffentlicht. Wie ist es auf die eigene Arbeit von früher zurückzublicken?

Es ist immer komisch, seine alten Alben wieder anzuschauen. Meistens lese ich meine Alben nicht zweimal. Ich habe „Lapinot et les Carottes de Patagonie” nicht noch mal gelesen. Wenn ich Bücher ein zweites Mal lese, dann „Donjon“ ab und zu, weil ich nachgucken muss, was passiert ist. Auch „Ralph Azham“-Alben, um zu wissen, was er zu einem bestimmten Moment gesagt hat, um keinen Fehler zu machen, aber One-Shot-Alben, nein, das kann ich nicht. „Die Abenteuer des Universums” war ein Album, das ich ursprünglich für das französische Magazin „Les inrockuptibles” gemacht habe, als ich darin wöchentlich eine Seite veröffentlichte. Da sprach ich über das aktuelle Tagesgeschehen vorwiegend der Jahre 1995 und 1996. Würde ich sie jetzt noch mal lesen, würde es mir wohl ziemlich verstaubt vorkommen. Gleichzeitig hätte es sicher einen gewissen altmodischen Charme. Ich weiß nicht, wie das für einen Leser ist, aber als Autor vermeide ich es meine alten Arbeiten nochmal zu lesen, denn entweder sind mir meine Zeichnungen peinlich oder meine Erzählweise ist mir peinlich. Im Allgemeinen improvisiere ich. Also vermeide ich zu schauen, was ich gemacht habe, sonst höre ich noch auf.

Siehst Du eine Entwicklung und wie würdest Du sie beschreiben?

Ich bin kein geborener Zeichner. Ich wollte immer Geschichten erzählen, wollte immer Erzähler sein. Ich wusste nicht, welches Medium ich dafür wählen sollte. Schließlich habe ich angefangen Comics zu machen, weil ich begriffen hatte, dass man dafür nicht unbedingt gut zeichnen können muss. Seit 1988, als ich  mein erstes Fanzine herausgab, habe ich stets versucht besser zu werden. Doch mein Problem war, dass ich meine Zeichnungen nicht mochte. Sie waren eine Behelfslösung, um meine Geschichten erzählen zu können. Doch dann gab es viele Leser, die mir regelmäßig sagten, dass sie meine Zeichnungen mochten. Mein simpler Zeichenstil ist eher eine Art Handschrift, kein virtuoser Zeichenstil. Ich sagte mir, ich habe einen einfachen Zeichenstil, aber der lässt sich für das, was ich erzählen möchte, gut einsetzen. Ich muss versuchen ihn zu verbessern, damit ich mehr Freude an meiner Arbeit habe. Denn vorher hatte ich Spaß daran das Skript zu entwickeln, aber nicht daran es zu zeichnen.
Etwa seit den Nullerjahren zeichne ich viel nach der Natur, mache Skizzen in der Stadt oder auf Reisen und das hat mir geholfen, mehr Spaß am Zeichnen zu haben und an dieser Art Meditation, die man während dieser einen oder zwei Stunden lebt. Und es hat meine mentale visuelle Bibliothek erweitert. Dadurch habe ich nun mehr Freude am Zeichnen trotz einiger schwacher Momente von Zeit zu Zeit. Ich versuche immer einen Schritt weiter zu gehen. Doch nie zu schnell zu weit, denn ich weiß, dass ich schnell auf die Nase fallen kann. Ich versuche mich immer ein Stückchen weiterzubringen, die Herausforderung stets ein klein wenig zu erhöhen, um mich zu überraschen. Denn ich weiß, dass das Comiczeichnen ein repetitiver Beruf ist, bei dem man irgendwann depressiv wird oder als Alkoholiker endet, wenn man sein Leben lang immer die gleiche Figur zeichnet. Ich versuche mich zu überraschen, möglichst häufig mit anderen zusammenzuarbeiten, als Szenarist für andere Zeichner zu arbeiten, auch ein wenig verrückte Projekte zu machen und auf keinen Fall zu weit in die Zukunft reichende Pläne zu haben.

Du bist auch als Verleger bei den französischen Verlagen Shampooing und L’Association tätig? Kannst Du uns ein wenig über Deine verlegerische Arbeit erzählen?

Ich bin Mitverleger und Mitbegründer des Verlages L’Association. Wir wählen in der Gruppe Alben aus. Manchmal schlage ich Dinge vor, die abgelehnt werden. Das gehört zum Spiel dazu. Für mich ist L‘Association ein wichtiges Experimentierfeld. L‘Association muss die Krise, die die Branche derzeit im Verlagswesen erlebt, überstehen. Es ist wichtig, dass Autoren diese Unterstützung haben, um weiter schöpferisch tätig sein zu können.
Daneben habe ich auch noch die Reihe Shampooing bei Delcourt. Da kann ich allein bestimmen und erlebe keine Enttäuschung. Ich kann machen, was ich will und wie ich es will. Die einzige Enttäuschung besteht oft darin, dass ich junge Autoren veröffentliche und sich ihre Alben nicht so gut verkaufen. Also tut es mir für sie und ihre Erwartungen leid, aber meistens erkläre ich ihnen ausführlich im Vornherein: „Dass du ein Album veröffentlichst, heißt nicht, dass du dein ganzes Leben Autor sein wirst. Du musst ein zweites, dann ein drittes Album machen. Und wenn du nur 500 Exemplare von einem Album verkaufst, an dem du ein oder anderthalb Jahre gezeichnet hast, ist das nicht rentabel. Dann musst du gleichzeitig noch einen anderen Job finden.” So versuche ich erzieherisch in meiner Rolle als Verleger zu sein. Ich bemühe mich immer, nicht zum ‚Vampir‘ zu werden. Wenn mir ein Autor sein Projekt vorstellt und wir an einem Buch arbeiten, versuche ich wirklich zu sehen, was er erzählen möchte und wie er es zeichnen will, anstatt zu überlegen, wie ich es an seiner Stelle machen würde. Das ist die Schwierigkeit, aber gleichzeitig das Spannende.

Welche weiteren Projekte sind für die nächste Zukunft geplant?

Im Moment arbeite ich an „Infinity 8” mit Olivier Vatine. Das ist eine Science-Fiction-Serie mit acht Alben, die von sieben Co-Szenaristen und acht Zeichnern umgesetzt wird. Sie erscheint seit letztem Jahr bei Rue de Sèves. Es ist sehr aufregend so zu arbeiten. Unsere Arbeitsweise war ein wenig wie bei einer Filmproduktion. Olivier Vatine designte das Raumschiff, die Uniformen etc. Ich war der Projektleiter für die Skripts und betreute die Szenaristen für jedes einzelne Album. Es war wirklich witzig zu sehen, wie unterschiedlich jeder Szenarist vorgeht.
Ich folge immer meinem Instinkt, improvisiere meistens, aber wenn man mit Vehlmann, Kris, Vatine, Boulet etc. zusammenarbeitet, bemerkt man, dass es nicht nur eine Methode zu schreiben gibt. Es gibt unglaublich viele Methoden und nicht allein eine Richtige. Im Grunde muss jeder seinen Weg für das Schreiben erlernen. Ich arbeite auch an der „École Émile Cohl” in Lyon, einer Kunsthochschule, und habe bemerkt, dass das Schreiben selten unterrichtet wird. Man studiert das Zeichnen, Malen, Kolorieren etc. Aber zumindest in Frankreich gibt es keine Schule, an der man das Schreiben erlernen kann. Wenn so etwas überhaupt existieren kann, denn es gibt so viele Methoden, um einen Weg zu einer interessanten Erzählung zu finden. Ich weiß nicht, ob man es wirklich unterrichten kann. Ich glaube, in den USA, in New York, vielleicht auch in Los Angeles, gibt es etwas, das „Creative Writing” heißt. Dort haben Leute wie Lena Dunham studiert, die die Serie „Girls” gemacht hat. In den USA wird so etwas unterrichtet. Aber in Frankreich ist die Ansicht verbreitet, dass man als Autor machen kann, was man will. Selbst, wenn man Mist fabriziert, egal, wenn man es selbst gemacht hat, ist es der eigene Mist. Dabei können da ganz gute Dinge bei rauskommen, wenn man sich ab und zu mit anderen austauscht oder im Team arbeitet. Wenn man sich die amerikanischen Fernsehserien anschaut, die dort in den letzten 10 – 15 Jahren entstanden sind, gibt es da einiges, das interessanter ist, als das, was wir in Frankreich oder Deutschland produzieren.
Du hast einmal gesagt, Du würdest mit 60 aufhören Comics zu machen, weil Du niemanden kennst, der in diesem Alter noch etwas Neues und Interessantes hervorgebracht hat. Würdest Du das so nach wie vor unterschreiben, oder ist Dir inzwischen jemand begegnet, der Dich eines Besseren belehrt hat?
Der Einzige, der mir ein wenig das Gegenteil bewiesen hat, ist Moebius, der auch nach 60 noch interessante Dinge hervorgebracht hat wie „Le Désert B” zum Beispiel, aber der Höhepunkt in der Karriere eines Comiczeichners liegt doch zwischen 30 und 40, vielleicht maximal 50. Ich weiß also schon, dass ich auf dem absteigenden Ast bin. Bevor ich also eine Arbeit unter Zwang machen muss, die ich gern mache, höre ich lieber auf. Deshalb unterrichte ich zurzeit einmal im Monat an der „École Émile Cohl”. Ich sage mir, gut, an dem Tag, an dem ich mit Comics aufhöre, gebe ich den Beruf nicht völlig auf. Ich unterrichte weiter, mache weiterhin etwas. Ich will kein alter Knacker sein, der für den Rest seines Lebens gezwungen ist, immer noch ein Herr Hase-Album zu zeichnen. Da habe ich keine Lust drauf. Allerdings glaube ich, dass ich noch ein wenig Comics zeichnen werde, aber mehr autobiografische, so wie die Reihe „Nichtigkeiten“. Als ich mit „Les Petits Riens” begonnen habe, sagte man mir, es sei verglichen mit den „Approximate Continuum Comics”, nicht so interessant, zu seicht. Doch ich erwiderte allen, es sei ein Langzeitprojekt. Man muss es in 10, 20, 30 Jahren betrachten. Wenn man das Gesamtwerk „Nichtigkeiten” vor sich hat, wenn ich 60 oder 70 Jahre alt bin und damit weitermache, dann wird man sehen, wie ich langsam dahinschwinde, und das wird beängstigend sein.