Blog Dirk Rehm am 20. Dezember 2018

Reprodukt 2018

Bevor Filip Kolek zwischen den Jahren wieder Interviews postet, die in Vorbereitung auf die Pressearbeit mit diversen Zeichnern gehührt wurden – unter anderem mit Antonia Kühn, Katja Klengel, Mathieu Sapin und Tillie Walden – hier noch mal einmal ein Blick zurück auf unsere Veröffentlichungen 2018. Einen Rückblick auf die Kindercomics gibt es hier: Kindercomics 2018

Gérard Depardieu ist der Gegenstand einer Comicreportage, für die Mathieu Sapin den weltberühmten Schauspieler über einen Zeitraum von fünf Jahren begleitet hat. Vom Erwachen körperlichen Begehrens erzählt Bastien Vivès in seiner neuen Graphic Novel „Eine Schwester“. Im Folgeband zu „Unerschrocken“ begibt sich Pénélope Bagieu auf die Spuren von fünfzehn weiteren Frauen, die die Welt verändert haben. Riad Sattouf verfolgt im zweiten Band von „Esthers Tagebüchern“ das Leben seiner Heldin als Elfjährige. Und Herr Hase feiert seine Auferstehung! Lewis Trondheim schickt seine Protagonisten um Herrn Hase nach langer Pause erneut in den Dschungel der Großstadt… Während sich Lewis Trondheims anderer Held, Ralph Azham, im fernen Astolia im Mittelpunkt einer Intrige wähnt.

Ein Jahreskalender präsentiert die zwölf schönsten Strips aus Barbara Yelins Tagesspiegel-Serie „Über Unterwegs“. Ein Debüt feiert die Hamburger Zeichnerin Antonia Kühn, die in „Lichtung“ von einem prägenden Erlebnis in der Kindheit erzählt.

In „Girlsplaining“ spürt die in Berliner Autorin Katja Klengel den Herausforderungen des Erwachsenwerdens nach. Tillie Walden erzählt in „Pirouetten“ von ihrem Lebensweg zwischen Leistungsorientierung als Eiskunstläuferin und Coming-Out.

In die Pariser Literatenkreise der 1950er Jahre entführt uns „Der Bücherdieb“ von Alessandro Tota und Pierre van Hove. Catherine Meurisse inszeniert in „Olympia in Love“ eine turbulente Liebeskomödie zwischen Film, Tanz und Gemälden im Pariser Musée D’Orsay. Vom Internatsleben junger Mutanten weiß Jillian Tamaki in „SuperMutant Magic Academy“ zu berichten.

Kunstvoll geht es bei Julie Birmant und Clément Oubrerie zu: In „Pablo“ folgen sie den Spuren Picassos im Paris der Jahrhundertwende. Im elften Band von Lewis Trondheims „Ralph Azham“ brodelt es erneut in Astolia. In der dritten Ausgabe von „Le Monde Diplomatique“ kuratiert Karoline Bofinger Arbeiten zu Politik und aktuellem Zeitgeschehen vom Who’s who der internationalen Comicszene.

Im Folgeband zu „Berichte aus Japan“ dokumentiert Igort seine Reisen durch das Land der aufgehenden Sonne. Japan ist auch der Schauplatz für Nicolas Mahlers „Das Ritual“: Ein Blick hinter die Kulissen einer Filmindustrie, die Riesenmotten und mutierte Monster zum Leben erweckt hat. In „Bastard“ erzählt Max de Radiguès von einer Mutter und ihrem Sohn, die sich auf einer turbulenten Flucht durch den Südwesten der USA befinden.

Und eine Rückkehr feiert Fils schräge Ponyhof-Seifenoper „Mädchenworld“. Darüber hinaus sind seine kultigen Geschichten um die berlinernden Großstadtphilosophen „Didi & Stulle“ ab sofort in drei Sammelbänden erhältlich.