Blog Jonathan Büning am 18. Juni 2019

Einblicke in die Reprodukt Bibliothek – Luise über „Hilda“

Ein Mädchen mit blauen Haaren und einem Fuchs mit Geweih als Haustier… Sie liebt das Abenteuer und die Natur und Begegnungen mit Trollen, Riesen und anderen Wesen gehören zu ihrem Alltag. Na, wisst ihr wen ich meine? Na klar doch: Hilda!!!

Schwups neigt sich mein Praktikum auch schon dem Ende zu und zum Abschied möchte ich euch die Buchreihe „Hilda“ von Luke Pearson vorstellen. Mit ihrem einzigartigen Zeichenstil, den bunten Bildern und den fantastischen Figuren sind die Hilda-Comics ein totales Meisterwerk. In den ersten beiden Teilen Hilda und der Troll“ und „Hilda und der Mitternachtsriese““ lebt Hilda zusammen mit ihrer Mutter in einem Haus in der Wildnis, in das ein nerviges Holzmännchen ein und aus geht. In der Natur trifft Hilda auf gefährliche Trolle und unsichtbare Elfen oder auf angsteinflößende Riesen, die gar nicht so schlimm sind, wie man denkt. Aber egal mit wem oder was sie konfrontiert wird, Hilda zeigt sich immer interessiert und hilfsbereit.

In dem folgenden Band „Hilda und die Vogelparade“ müssen Hilda, ihre Mutter und das Haustier Hörnchen ihr Zuhause verlassen und in die Stadt ziehen, was Hilda zunächst gar nicht gefällt. Das Stadtleben erscheint ihr langweilig und die anderen Kinder wirken komisch. Doch als sie sich eines Tages verläuft und sich zusammen mit einem gedächtnislosen Raben auf die Suche nach ihrem Haus macht, merkt sie, dass die Stadt doch gar nicht so schlimm und uninteressant ist, wie sie am Anfang dachte.

Im vierten Teil „Hilda und der schwarze Hund“ wird die Stadt von einem riesigen, wolfsartigen Hund heimgesucht. Während alle anderen in Angst und Panik verfallen, lässt Hilda, die mittlerweile einer Pfadfindergruppe angehört, sich nicht einschüchtern. Als sie versucht mit einem Hausgeist namens Tontu Freundschaft zu schließen, bekommt sie heraus, was es mit dem Hund auf sich hat.

Der letzte Band „Hilda und der Steinwald“ beginnt mit Streit zwischen Hilda und ihrer Mutter. Hilda verschweigt ihrer Mutter, dass sie in ihrer Freizeit auf Abenteuersuche geht. Als Hildas Mutter sie beim rausschleichen erwischt, landen die beiden durch ein Portal an einem fremden Ort, an dem die Gefahren nur so lauern. Gemeinsam müssen sie sich diesen stellen und den Weg nach draußen finden.

Besonders gut an der Hilda-Reihe gefällt mir der Kontrast vom normalen Leben, so wie wir es kennen, mit einer Stadt, Volksfesten und Pfadfindergruppen – und dem Fantastischen mit Fabelwesen, geheimen Orten und Magie. Die bunten Bilder und die lustigen Wesen unterstützen beides zusätzlich. Also: „Hilda“ ist ein Comic für Jung und Alt, mit viel zum Entdecken und lachen.

Und übrigens: bald erscheint bei Reprodukt der neue Band „Hilda und der Bergkönig“, also schaut unbedingt mal rein!