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„Ich hoffe, dass 2016 ein Umdenken bewirkt hat…“ – James Sturm im Interview

Nur noch eine Woche! Es waren vier laaaaange Jahre …

Aus aktuellem Anlass präsentieren wir euch an dieser Stelle das Interview mit dem Vermonter Zeichner James Sturm, das wir im September für die Pressearbeit zu James’ neuem Buch “Ausnahmezustand” geführt haben. 2016 als Fortsetzungscomic für das US-Online-Magazin SLATE entstanden, hat James Sturm den Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump, den Ausgang der Wahlen und die anschließende Schockstarre im Land quasi in Echtzeit in seine Erzählung über eine in Auflösung begriffene Ehe eingearbeitet. Im PR-Interview sprach er mit uns über die PEANUTS, seinen Job als Comiclehrer, Trumps Wahlsieg und seine Hoffnung für die Wahlen 2020. Viel Spaß bei dem Gespräch!

Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, mit uns über dein neues Buch „Ausnahmezustand” zu plaudern, James. Ich hoffe, dass du meine Einstiegsfrage nicht schon tausendmal gehört hast, aber könntest du uns ein bisschen über deine erste Begegnung mit dem Medium Comic verraten?

Die ersten Comics, die ich selbst gelesen habe, waren Strips in unserer regionalen Tageszeitung. Vor allem die PEANUTS hatten es mir angetan, und ich fing schon in sehr jungen Jahren an, die Buchausgaben der PEANUTS zu sammeln. Als ich ein wenig älter war, entdeckte ich Superhelden-Comics für mich, ich stand vor allen Dingen auf die Marvel-Superhelden. Diese Comics haben mich gefesselt und in mir den Traum geweckt, irgendwann selbst meine eigenen Comicstories zu erzählen.

Du zeichnest und schreibst nicht nur Comics, sondern unterrichtest sie auch – du bist einer der Gründer des Center for Cartoon Studies, einer Comiczeichner-Schule in deinem Heimatstaat Vermont. Hat sich dein Blick auf Comics verändert, seit du selbst ein Comiclehrer bist?

Als Comiczeichner bin ich stets auf der Suche nach Möglichkeiten, mein Können zu verbessern und mich neuen Herausforderungen zu stellen. Ich glaube nicht, dass Unterrichten meine Sicht auf das Medium Comic groß verändert hat, weil ich schon immer der Meinung war, dass Comics endlos viel Potenzial bieten. Wenn überhaupt, dann haben meine talentierten Schülerinnen und Schüler über die Jahre diese Sicht bestätigt.

Hat sich in den 15 Jahren, seit du das Center for Cartoon Studies gegründet hast, der akademische Diskurs um Comics gewandelt? Haben Zeichnerschulen wie das CCS dazu beigetragen, Comics als Fach und als Kunstform auch an anderen Schulen und Institutionen zu verankern?

Das Medium Comic ist in den letzten 15 Jahren regelrecht aufgeblüht. Früher waren Superhelden ein Synonym für Comics, heute sind sie ein „Genre“ und nicht mehr der Mainstream. Eine autobiografische Comicerzählung von Raina Telgemeier (auf Deutsch erscheinen ihre Bücher bei Panini Comics, Anm. des Übersetzers) hat Auflagen, von denen ein Superman-Comic nur träumen kann. Jeder große Publikumsverlag hat inzwischen ein eigenes Graphic-Novel-Segment. Als wir 2005 mit unserer Comicschule angefangen haben, konnte man Einrichtungen wie unsere in den USA an einer Hand abzählen. Heute haben zahlreiche Kunst- und andere Hochschulen Comicschwerpunkte und andere Programme, die den Einstieg in die Comicbranche erleichtern.
Ich will jetzt aber natürlich nicht behaupten, dass diese Entwicklung auch nur im Entferntesten auf unser Engagement zurückzuführen ist. Die Dinge hätten sich sicherlich auch ohne uns so entwickelt. Alles in allem bin ich extrem zuversichtlich, was den Stand und die Zukunft unserer Kunstform anbelangt. Die Szene in den USA strotzt nur so vor Talent. Es ist eine aufregende Zeit.

Viele deiner früheren Arbeit wie „Markttag“ oder auch das leider nicht auf Deutsch übersetzte „The Golem‘s Mighty Swing“ sind thematisch in der Vergangenheit angesiedelt. „Ausnahmezustand” ist nun komplett in der Gegenwart verhaftet. Was ist für dich als Erzähler eine größere Herausforderung, Vergangenes zu recherchieren und wieder lebendig werden zu lassen, oder auf die Gegenwart zu blicken und zu versuchen, ihre Essenz und Bedeutung einzufangen?

Als ich „Ausnahmezustand” in Angriff nahm, war es mir wichtig, eine Geschichte in der Gegenwart zu erzählen. Überall um mich herum herrschte eine Art Schockstarre und Fassungslosigkeit in Hinblick auf Trumps politischen Aufstieg. Mir schien, als würde die Hälfte der Bevölkerung sich fragen: „Wie konnte es so weit kommen? Haben wir was verpasst?“ Ich habe mich nur noch mit dem Wahlkampf beschäftigt, hing ständig am Handy und habe die News verfolgt. Ich glaube nicht, dass ich mich auf etwas anderes hätte konzentrieren können, also habe ich meine Geschichte in der Gegenwart platziert. So konnte ich besser verstehen und verarbeiten, was in meinem Land vor sich ging. Und ich konnte das Erlebte festhalten.
Auf den Wahlkampf 2016 und seine Bedeutung für „Ausnahmezustand” würde ich gerne noch zurückkommen. Könntest du uns aber vorher von den Ursprüngen des Projekts erzählen? Ich habe gelesen, dass du erste Ideen schon Jahre vorher skizziert hattest. Was war deine ursprüngliche Idee?
Ich hatte mal ein paar Panels skizziert, über eine Hundefigur am Strand, die mit den Folgen einer Scheidung ringt. Die Seiten lagen dann ein paar Jahre in der Schublade herum, bis ich mich mal während eines „Artist in Residence“-Aufenthalts vor einem Projekt drücken wollte, bei dem ich nicht weiterkam, und dann diese Zeichnungen wieder rauszog. Irgendwie packte mich die Figur wieder und ich schrieb ein „Ausnahmezustand” -Kapitel auf mehrere Karteikarten, eine kleine Kurzgeschichte in 20 Panels oder so. Und dann entwarf ich ein anderes Kapitel, und ehe ich mich‘s versah, war ich mitten in meinem nächsten Buch.

„Ausnahmezustand” wurde 2016 kapitelweise vorveröffentlicht, im US-Online-Magazin SLATE. Wie hat sich diese Erscheinungsweise auf das Endergebnis ausgewirkt? Hattest du ein fixen Plot-Fahrplan oder hat sich die Story organisch entwickelt?

Die Handlung hat sich recht organisch entwickelt. Einige der Kapitel verweisen auf aktuelle Ereignisse (wie die Wahlkampfdebatten), andere sind eher zeitlos. Etliche Kapitel wurden auch nicht in der Reihenfolge geschrieben, in der sie später erschienen sind. Ein fixes Ende für meine Geschichte hatte ich im Vorfeld nicht im Kopf. Aber dadurch, dass ich die Geschichte von Mark und Lisa quasi in Echtzeit entwickelte und veröffentlichte, fühle sich alles irgendwie dringlicher und lebensnaher an.
Die Geschichte von Mark und Lisa ist, wie schon erwähnt, eingebettet in die Zeit des oft schrillen und dauerpräsenten Präsidentschaftswahlkampfs zwischen Donald Trump und Hillary Clinton, und damit auch eingebettet in den Zusammenbruch des politischen und gesellschaftlichen Miteinanders in den USA. Du erzählst davon, wie Politik in die private Sphäre eindringt und Paare und Familien spaltet. Wie hast du persönlich diese Zeit erlebt?
In meiner Erinnerung überwiegt vor allem ein Gefühl: Fassungslosigkeit. Ich verstand erst im Nachhinein, wie verachtenswert und skrupellos Donald Trump als Mensch wirklich ist. Vor der Wahl hatte ich nur eine vage Ahnung. Ich habe nie seine Fernsehshows geguckt oder mich sonderlich mit ihm als öffentlicher Person auseinandergesetzt. Ich hatte keine Ahnung, welche Untiefen da noch zutage kommen würden. Die Arbeit an „Ausnahmezustand” hat mir geholfen, das alles zu verarbeiten. An einer Comicgeschichte zu arbeiten, hilft mir auch, mich mit Ängsten und Sorgen zu befassen, es gibt mir das Gefühl, als hätte ich ein Mindestmaß an Einfluss auf Ereignisse, die sich in Wirklichkeit komplett meiner Kontrolle entziehen.

Inzwischen haben die USA und der Rest der Welt fast vier Jahre Donald Trump hinter sich und die nächsten Wahlen liegen knappe zwei Monate entfernt. Wie ist das jetzt für dich, auf 2016 zurückzublicken? Und wie zuversichtlich blickst du in die Zukunft?

Ich hoffe, dass 2016 ein Umdenken bewirkt hat und dass genug Leute begreifen, was mit diesem Land nicht stimmt, und etwas dagegen unternehmen. Keiner kann jetzt behaupten, dass er nicht wüsste, wer Donald Trump ist und was er repräsentiert. Das Widerwärtige, wofür Trump einsteht – der Rassismus, die Korruption, die Ignoranz, der Sexismus … –, waren schon immer Teil unseres politischen Diskurses, und die Republikanische Partei hat das alles nur ans Tageslicht gebracht. Was früher Subtext war, ist jetzt eine offene, dreiste Forderung. Ich hoffe, dass die Medien und die Demokraten aus 2016 ihre Lehren gezogen haben, aber ich bin mir nicht sicher, ob das der Fall ist. Man kann nur hoffen, dass sie Trumps Verdorbenheit nicht ein zweites Mal unterschätzen.
Was die Wahlen im November anbelangt, fällt es schwer, zuversichtlich zu sein. Trump wird alles in seiner Macht Stehende tun, um sich an sein Amt zu klammern. Während ich diese Zeilen schreibe, versucht er die US-Postbehörde lahmzulegen, um Briefwahlen in Pandemiezeiten zu erschweren. Was die Zukunft des Landes anbelangt, versuche ich trotz allem optimistisch zu bleiben. Man darf die Hoffnung nicht verlieren, dass sich die Dinge auch mal zum Besseren wenden können. Letztes Jahr habe ich an einem Comic über Demokratie und Regierungswesen gearbeitet, der an Schulen im ganzen Land verteilt wurde. Ich werde mich auch weiter dafür einsetzen, zu lehren und aufzuklären, und dabei auf das Beste zu hoffen. Das Handtuch in den Ring zu werfen, ist keine Option.

Woran arbeitest du gerade?

Ich arbeite aktuell zusammen mit dem Zeichner Joe Sutphin an einer Graphic-Novel-Adaption des Jugendbuchs „Watership Down“. Und ich arbeite an Comics über geistige Gesundheit und das US-Gesundheitssystem, die sich ähnlich wie mein Demokratie-Comic an Schülerinnen und Schüler richten. Ich poste regelmäßige Work-in-Progress-Bilder undSkizzen auf meinem Instagram-Account:
@james_sturmish.

Vielen Dank für das Gespräch, James.

Verfilmung von Daniel Clowes Graphic Novel “Patience” angekündigt

Nach “Ghost World” und “Wilson” soll nun mit “Patience” bereits die dritte Graphic Novel des US-Amerikaners Daniel Clowes verfilmt werden. Wie Deadline berichtete, wird der Film von Focus Features produziert. Die Regie soll Charlie McDowell übernehmen, der zusammen mit Justin Lader außerdem auch das Drehbuch verfassen wird. McDowell und Lader hatten früher bereits für “The One I Love” und “The Discovery” zusammengearbeitet. Informationen zum Cast oder einem möglichen Erscheinungtermin gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

“Patience” ist eine fesselnde Science-Fiction-Graphic Novel, die mit vielen philosophischen Einschüben zwischen Lovestory und Kriminalgeschichte pendelt: Patience und Jack sind ein Außenseiterpaar, beide von der Welt enttäuscht, aber fest entschlossen, eine Familie zu gründen und miteinander glücklich zu werden. Doch das fragile Glück endet jäh, als die schwangere Patience ermordet wird. Fortan widmet Jack sein Leben der besessenen Suche nach dem Mörder, die lange erfolglos bleibt – bis er sich im Jahr 2029, fast 20 Jahre nach der Tat, einen Teleporter beschafft, um den Mord zu verhindern…

Schon im Jahr 2001 wurde Daniel Clowes “Ghost World” mit Thora Birch (“American Beauty”), Scarlett Johansson (“Marriage Story”, “Jojo Rabbit”) und Steve Buscemi (“Fargo”, “Reservoir Dogs”) in den Hauptrollen. 2002 erhielten Daniel Clowes und Regisseur Terry Zwigoff für “Ghost World” eine Oscar-Nominierung für das “Beste Adaptierte Drehbuch”. Vor drei jahren erschien dann mit “Wilson – Der Weltverbesserer” eine filmische Adaption der Graphic Novel von Daniel Clowes. Die Rolle des einsamen Neurotikers Wilson, der auf der Suche nach seiner Exfrau seine ihm bisher unbekannte Tochter kennenlernt, übernahm Woody Harrelson (“Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”, “True Detective”). “Wilson” und “Patience” sind bei Reprodukt erhältlich. Eine Neuauflage von “Ghost World” als Hardcover erscheint 2021 zum 30. Jubiläum von Reprodukt.

“Sumpfland” von moki und “Spinnenwald” von Sascha Hommer für den GINCO-Award 2020 nominiert

Dieses Jahr haben gleich zwei bei Reprodukt erschienene Comics die Chance auf eine Auszeichnung mit dem GINCO-Award. Sowohl “Sumpfland” von moki als auch “Spinnenwald” von Sascha Hommer sind als “Bester Langcomic” nominiert. Weitere Nominierte in dieser Kategorie sind “Adventure Huhn” von Franziska Ruflair, “Jein” von Büke Schwarz und “Zur Sonne” von Matthias Lehmann, Sascha Herrmann, Nina Hoffmann und Katja Klengel. Die Bekanntgabe der Gewinner soll als Livestream zur ComicInvasion Berlin am 28./29. November 2020 erfolgen. Wir freuen uns sehr über die Nominierungen und wünschen den Autor:innen viel Glück!

In “Sumpfland” verknüpft moki viele kurze Geschichten zu einer komplexen Erzählung über Leben und Sterben, über Beziehungen und Gemeinschaft, Sinnsuche und Systemkritik. Sie entführt uns in ihre wundersame Welt, in der Tiere, Alraunen und andere Getüme lebendig sind und sich – jedes auf seine Weise – den alltäglichen Unwegsamkeiten zu stellen haben.

Sascha Hommer erzählt in “Spinnenwald” die Geschichte von Albi und Dan, welche auf den Felsen leben. Gemeinsam mit ihren Freunden bereiten sie sich auf die bevorstehende Jagd im Spinnenwald vor. Um einen großen Waltrauder zu fangen, müssen sie sich den Gefahren des Waldes aussetzen und der Bedrohung durch die Augen stellen. Was aber verbirgt sich hinter deren Macht? Und wird tatsächlich, wie in einer alten Prophezeiung vorhergesagt, der Bote eines Tages zurückkehren, um die Felsenbewohner in die Freiheit zu führen?

Der GINCO-Award wird seit 2019 vergeben. GINCO ist die Abkürzung für “German Inclusive/Independent Comic”. Die Auszeichnung ehrt Comiczeichner:innen und -autor:innen aus der Independent-Szene und ist mit einem Gesamtpreisgeld von 1.500 EUR dotiert, welches sich komplett aus Spenden zusammensetzt. Der GINCO-Award versteht sich als inklusiver Preis, der keine Trennung zwischen verschiedenen Formen des Comics vornimmt, egal ob analog oder digital, Comic oder Manga.

Comic-Workshop mit Aisha Franz

Ihr wolltet schon immer einmal wissen, wie ihr gute Comics zeichnet? Wenn ja, dann ist dieser Workshop genau das Richtige für euch. Am Samstag, dem 24. Oktober 2020, zeigt euch Aisha Franz ihre Techniken, Tricks und Kniffe für das Erstellen eines Comics. Ihr müsst dafür keinerlei eigene künstlerische Erfahrung mitbringen.

Aisha Franz lebt und arbeitet als freischaffende Comicautorin und Illustratorin in Berlin. Des Weiteren unterrichtet sie seit 2014 Illustration und Comic an der Kunsthochschule Kassel. Bei Reprodukt sind bisher drei Graphic Novels von ihr erschienen: “Alien”, “Brigitte und der Perlenhort” und “Shit is real”. Die englische Übersetzung von “Shit Is Real” war 2019 für den L.A. Times Book Award nominiert. 2020 ist sie Stipendiatin der Kulturverwaltung des Berliner Senats im Bereich Comic. Ihr neues Buch “Work-Life Balance” erscheint voraussichtlich 2021.

Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda
24. Oktober 2020, 11-15 Uhr
Eintritt frei
Nur mit Anmeldung unter info-stadtbibliothek@ba-fk.berlin.de

https://www.berlin.de/comic-workshop-mit-aisha-franz

Neuverfilmung von “Hexen hexen” ab 29. Oktober im Kino

Am vergangenen Freitag wurde der erste Trailer zur kommenden Neuverfilmung von Roald Dahls berühmtem Kinderbuch “Hexen hexen” veröffentlicht. Nach dem Klassiker von 1990 ist dies bereits die zweite Adaption des Stoffes für die große Leinwand. Regie führt Oscarpreisträger Robert Zemeckis und zum hochkarätigen Cast gehören unter anderem Anne Hathaway ( Oscar für “Les Misérables”) als Oberhexe, Octavia Spencer (Oscar für “The Help”) als Großmutter und Stanley Tucci (“Spotlight”) als Mr. Stringer. Der deutsche Kinostart ist für den 29. Oktober 2020 angesetzt.

In “Hexen hexen” wollen als gewöhnliche Frauen getarnte Hexen alle Kinder Großbritanniens in Mäuse verwandeln. Während des Urlaubs in einem Hotel gerät ein Junge versehentlich in eine Konferenz der bösartigen Damen. In eine Maus verwandelt versucht er nun, gemeinsam mit seiner Großmutter den gemeinen Plan der Hexen zu vereiteln.

Robert Zemeckis ist vielen bekannt als Schöpfer der “Zurück in die Zukunft”-Trilogie. Für “Forrest Gump” erhielt er 1994 den Oscar als “Bester Regisseur”. Des Weiteren ist er unter anderem auch verantwortlich für “Cast Away – Verschollen” und “Der Polarexpress”. Außerdem arbeitet Zemeckis an der Fortsetzung von “Falsches Spiel mit Roger Rabbit” und einer Live-Action-Adaption von “Pinoccio” mit Tom Hanks.

Eine Comicadaption von “Hexen hexen”, basierend auf der Geschichte von Roald Dahl und illustriert von Pénélope Bagieu, ist 2020 bei Reprodukt erschienen.