Autoren & Künstler

Mawil

Markus „Mawil“ Witzel wurde 1976 in Ost-Berlin geboren. Schon zu Schulzeiten veröffentlichte er seine Comics in selbstverlegten Fanzines und Anthologien und begann nach dem Abitur ein Grafikdesign-Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, wo 2002 sein erstes längeres Album „Strandsafari“ mit Mawils Alter Ego, einem bebrillten Hasen, entstand. Ein Jahr später diplomierte er mit „Wir können ja Freunde bleiben“, einer tragikomischen Erzählung über Mädchengeschichten. Seitdem pendelt Mawil ständig zwischen beiden Genres.

Seine nachfolgenden Bücher „Die Band“ (2004), „Das große Supa-Hasi-Album“ (2005), „Meister Lampe“ (2006) und „Action Sorgenkind“ (2007) erschienen übersetzt auch in den USA, England, Spanien, Frankreich, Polen, Russland, Tschechien und Brasilien, seine Kurzgeschichten in diversen Comicmagazinen sowie in der „Welt Kompakt“ und dem „Tagesspiegel“. „Kinderland“, sein bis dahin erfolgreichstes Buch über eine Kindheit in der DDR, wurde 2014 mit dem Max & Moritz Preis als „Bester deutschsprachiger Comic“ ausgezeichnet und erschien unter anderem in Russland und Südkorea.

2015 erschienen dann endlich alle gesammelten Comics aus dem Tagesspiegel im Sammelband „The Singles Collection“ und 2019 wurde Mawil als erstem deutschen Zeichner die Ehre zuteil, eine „Lucky Luke“-Hommage – „Lucky Luke sattelt um“ – für die Egmont Comic Collection zu zeichnen.

Mawil gibt Workshops, liest Comiclesungen, stellt aus und reist zu den einschlägigen internationalen Comicfestivals. Ausserdem zeichnet er regelmässig für das „Süddeutsche-Familie-Magazin“ Detektivgeschichten für Kinder. Und wenn dann noch Zeit bleibt, arbeitet er im BerlinComix-Atelier, das er sich mit den Kollegen Alex Chauvel, Olga Prudnikova und Reinhard Kleist teilt, an einem neuen Buch für Reprodukt.

www.mawil.net

„Der Woody Allen der hiesigen Comiclandschaft.“ – Leipziger Blitz

„[Mawil] setzt das ewige Scheitern seiner Hauptfigur in ein dermaßen komisches Licht, daß jeder andere Liebes- und Lebensangsthase, der das liest, darin nicht nur Trost findet, sondern zumindest für ein paar Momente nie wieder einer von diesen langweiligen Gewinnern sein möchte.“ – Die Welt

Veröffentlichungen