Im zweiten Band von "Gus" entführt Christophe Blain den Leser erneut in den Wilden Westen. Aus Liebe zu einer Bankangestellten begeht Gus einen ersten Diebstahl. Mit dem erbeuteten Geld nimmt er an einem Pokerspiel teil, um seinen Gewinn zu vermehren und bei der Angebeteten persönlich ein Bankkonto eröffnen zu können. Den größten Ärger jedoch zieht Clem auf sich, der Raubüberfälle ohne Unterlass begehen muss, um seine Mätresse und seine Familie gleichermaßen mit dem Nötigsten zu versorgen.
Christophe Blain macht auch im zweiten Band von "Gus" keinen Hehl aus seiner Faszination für das andere Geschlecht. Sexuelle Energie ist die Antriebskraft, die Clem, Gratt und Gus tun lässt, was sie tun müssen, um Frauen zu gewinnen, die sie noch in ihren Träumen verfolgen. Mit diesem Leitmotiv und den eigenwilligen Charakteren seiner Protagonisten gelingt es Christophe Blain, das klassische Genre des frankobelgischen Westerncomics gründlich zu erneuern.
• Aus dem Französischen von Kai Wilksen
• Handlettering von Michael Hau
80 Seiten, farbig, 29,5 x 24 cm, Softcover
ISBN 978-3-941099-38-8
EUR 15,00
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