Autoren & Künstler

Max Andersson

Max Andersson wurde 1962 in Karesuando, Schweden geboren. Er absolvierte eine zweijährige Kunsthochschulausbildung in Stockholm (1982-84). Danach folgte ein Studium der Filmproduktion an der New York University. Nach einer Reihe von international preisgekrönten Kurzfilmen veröffentlichte er 1992 seinen ersten Comic-Roman “Pixy”.

Max Andersons kantige Schwarzweiß-Zeichnungen erinnern an expressionistische Grafiken und die Bilderromane von Frans Masereel und Lynd Ward. Wie sie nimmt auch er gesellschaftliche Zustände und Konstellationen als Koordinaten für seine traumhaften und assoziativen Geschichten. Die Realität wird zum Bezugssystem, in dem mit einzelnen Versatzstücken frei hantiert wird – erst durch die Verdrehung wird der Blick frei und das Ergebnis schafft den nötigen Raum für die Gefühle des Betrachters.

Seit der Veröffentlichung von “Pixy” erscheinen Max Anderssons Werke in mehreren Sprachen und in verschiedenen Zeitungen, unter anderem in “Galago”, “Dagens Nyheter”, “Aftonbladet” (Schweden), “Fahrenheit” (Dänemark), “Suuri Kurpitsa” (Finnland), “Gisp!” (Island), “Strapazin” (Schweiz), “Lapin” (Frankreich), “Nosotros Somos Los Muertos” (Spanien), “Babel” (Griechenland), “Foetus” (Italien), “S´Not For Kids” (Kanada), “Renate”, “Wondertüte” (Deutschland), “Striper” (Serbien), “Stripburger” (Slowenien), “DICE Magazine” (Japan) und auch in “Zero Zero” und “Last Gasp Comics & Stories” (USA).

In deutscher Sprache sind sowohl “Pixy” als auch drei Ausgaben der Heftreihe “Container” und der Mini-Comic “Film” bei Jochen Enterprises erschienen. Die in seiner Heftserie “Death & Candy” bei Fantagraphics zunächst erschienene Serie “Bosnian Flat Dog” (entstanden in Kooperation mit Lars Sjunnesson) liegt als Album bei Reprodukt vor.

Seit 1997 wohnt und arbeitet Max Andersson in Berlin.
Mehr Informationen unter www.maxandersson.com.

Veröffentlichungen