Blog Dirk Rehm am 10. Juni 2014

“Aâma” von Frederik Peeters

Aama1_klein 68

ICS2014_LogoFarbeIrgendwo zwischen “Die hermetische Garage” von Moebius und “Die Schiffbrüchigen der Zeit” von Jean-Claude Forest & Paul Gillon… In der kommenden Woche und damit pünktlich zum Comic-Salon Erlangen erscheint bei uns mit “Aâma: Der Geruch von heißem Staub” ein erster Band einer neuen, vierteiligen Reihe von Frederik Peeters.

Auf projet-aama.blogspot.de gibt der Zeichner bereits seit ein paar Jahren immer wieder Einblicke in die Arbeit an “Aâma”, das 2013 auf dem Comicfestival Angoulême als “Beste Serie” ausgezeichnet wurde. Neben Skizzen, Vorstudien sowie Fotos und Grafiken, die als Inspiration und Vorlagen dienen, schreibt er immer wieder auch kurze Berichte zum Stand der Arbeit und gibt Einblick in seinen Schaffensprozeß.

jan015Auf dem diesjährigen Comic-Salon Erlangen ist Frederik Peeters erstmalig zu Gast in Deutschland. Nach “Blaue Pillen”, “Koma” (mit Pierre Wazem) und “Sandburg” (mit Pierre Oscar Lévy) freuen wir uns, auch die aktuelle Serie von Frederik Peeters vorzulegen, der in Erlangen unter anderem in einem Podiumsgespräch mit seinem Genfer Kollegen Tom Tirabosco (“Das Ende der Welt”, mit Pierre Wazem, erschienen im avant-verlag) zu sehen sein wird, moderiert am Samstag, dem 21. Juni um 11.30 Uhr von Christian Gasser.

Frederik Peeters zitiert in einem Interview für “Comic Book Resources” (in englischer Sprache) neben Moebius auch Ray Bradburys “The Martian Chronicles” und Stanislaw Lems “Solaris” als Einflüsse auf die Arbeit an “Aâma”. Ein weiteres, interessantes Gespräch mit dem Schweizer Autor, der sich an dieser Stelle ebenfalls über die Arbeit an “Pachyderme” und “RG” (mit Pierre Dragon, erschienen bei Carlsen) äußert, findet sich auf thequietus.com.