Blog Klara Groß am 14. März 2017

Endlich da: “Esthers Tagebücher” von Riad Sattouf

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Hurra, er ist da! Der erste Band “Esthers Tagebücher” von Riad Sattouf!

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Darf man sich über den Gott anderer Leuten lustig machen? Warum ist Schönheit das A und O? Blöde Frage, nächste Frage! Wird nach Charlie Hebdo nun auch die eigene Grundschule überfallen? Gibt es den Weihnachtsmann wirklich nicht? Wie geht eigentlich Rassismus? Und wieso hat jeder ein iPhone, nur man selbst nicht (nicht mal ein iPhone 4!)?

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Esther hat es nicht immer leicht. Die Zehnjährige lebt mit ihrer ziemlich normalen Familie in Paris, schwärmt für ihren Vater und für Popstars (nicht aber für ihren großen Bruder!)…

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… und Esther gibt es wirklich! Regelmäßig vertraut die Tochter eines Freundes Riad Sattouf ihre Erlebnisse, Gedanken und Wunschträume an. Und all das verarbeitet der Autor von “Meine Beschneidung” und “Der Araber von morgen” (Knaus Verlag) in einseitigen Episoden – liebevoll und oft sehr komisch.

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Lustig, berührend und zuweilen schmerzhaft, sind die Episoden konsequent aus kindlicher Sicht erzählt und halten dabei unserer Gesellschaft einen Spiegel vor.

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Aus dem Französischen übersetzt wurde “Esthers Tagebücher: Mein Leben als Zehnjährige” von Ulrich Pröfrock (Redaktion: Michael Groenewald). Das vielseitige Handlettering stammt von Hartmut Klotzbücher (Herstellung: Klara Groß).

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Riad Sattouf hat übrigens vor, mit seinen Comics Esther bis zur Volljährigkeit zu begleiten. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf die Folgebände!

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