Blog Dirk Rehm am 14. September 2013

Emmanuel Guibert im Institut français, Berlin

Postkarte_Guibert

Emmanuel Guibert ist eine der renommiertesten Stimmen des europäischen Comics. Der Franzose besticht als Zeichner wie als Autor und erbringt in seinen Büchern regelmäßig den Beweis, dass der Comic relevante gesellschaftliche Theman differenziert und spannend in Szene setzen kann.

Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum mit “Der Fotograf”, einer beeindruckenden Comic-Dokumentation über den Fotografen Didier Lefèvre und dessen Arbeit in Afghanistan. “Reisen zu den Roma” ist ein nicht minder aufrüttelnder Bericht über das Unrecht an den europäischen Roma, und in “Alans Krieg” schildert Emmanuel Guibert die Kriegserinnerungen eines amerkanischen GIs. Alle Titel sind bei der Edition Moderne erschienen.

Emmanuel Guibert begeistert als Autor aber auch junge Leser. Gemeinsam mit dem Zeichner Marc Boutavant erzählt er in “Ariol” (dt. bei Reprodukt) von “einem kleinen Esel wie du und ich”. Mit Ariols hochamüsanten und aus dem Leben gegriffenen Erlebnissen können sich Schulkinder ab sechs Jahren bestens identifizieren.

Im Gespräch am Dienstag, dem 17. September um 19 Uhr will “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne herausfinden, wie Guibert sich für ein Thema entscheidet, wie diese unterschiedlichen Themen sich vereinbaren lassen – und wie dabei Zeit bleibt für das internationale Austauschprojekt, an dem der Autor gerade in Berlin teilnimmt.

Institut francais Berlin, Salle Boris Vian, 4. Stock, Kurfürstendamm 211, D-10719 Berlin
Eintritt frei
www.institutfrancais.de/berlin