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Emmanuel Guibert im Institut français, Berlin

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Emmanuel Guibert ist eine der renommiertesten Stimmen des europäischen Comics. Der Franzose besticht als Zeichner wie als Autor und erbringt in seinen Büchern regelmäßig den Beweis, dass der Comic relevante gesellschaftliche Theman differenziert und spannend in Szene setzen kann.

Bekannt wurde er im deutschsprachigen Raum mit „Der Fotograf“, einer beeindruckenden Comic-Dokumentation über den Fotografen Didier Lefèvre und dessen Arbeit in Afghanistan. „Reisen zu den Roma“ ist ein nicht minder aufrüttelnder Bericht über das Unrecht an den europäischen Roma, und in „Alans Krieg“ schildert Emmanuel Guibert die Kriegserinnerungen eines amerkanischen GIs. Alle Titel sind bei der Edition Moderne erschienen.

Emmanuel Guibert begeistert als Autor aber auch junge Leser. Gemeinsam mit dem Zeichner Marc Boutavant erzählt er in „Ariol“ (dt. bei Reprodukt) von „einem kleinen Esel wie du und ich“. Mit Ariols hochamüsanten und aus dem Leben gegriffenen Erlebnissen können sich Schulkinder ab sechs Jahren bestens identifizieren.

Im Gespräch am Dienstag, dem 17. September um 19 Uhr will „Tagesspiegel“-Redakteur Lars von Törne herausfinden, wie Guibert sich für ein Thema entscheidet, wie diese unterschiedlichen Themen sich vereinbaren lassen – und wie dabei Zeit bleibt für das internationale Austauschprojekt, an dem der Autor gerade in Berlin teilnimmt.

Institut francais Berlin, Salle Boris Vian, 4. Stock, Kurfürstendamm 211, D-10719 Berlin
Eintritt frei
www.institutfrancais.de/berlin

Wahlkampf im Mumintal

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Auch im Mumintal kämpfen die Parteien um Wählerstimmen. Wer gewinnen wird, kann man im sechsten Band der „Mumins“ nachlesen, dem ersten mit Comics von Lars Jansson. Der erscheint in Kürze. Und darin kann man sehen, dass Lars – Tove Janssons jüngerer Bruder – die Comics nicht nur aus familiärer Verbundenheit weiterführen durfte. Nein, er hatte es auch so raus. Wie oben schon zu sehen ist.

Pressestimmen – 13. September 2013

9783943143553“Sind wir alle kleine Esel?” – Anja Beduhn, lesenetz-hamburg.de am 13. August 2013

„Die kurzen Geschichten eignen sich sowohl großartig zum Selberlesen, als auch zum Vorlesen und könnten dazu führen, sich für die Ewigkeit mit dem Comicvirus zu infizieren.“ – Anja Beduhn, Lesenetz Hamburg

9783943143560“Lustiger Aufruf zum biologischen Gärtnern” – Verena Muckel, Anja Beduhn, lesenetz-hamburg.de am 13. Juni 2013

„Super Illustrationen, die gänzlich ohne Text auskommen und viel Raum fürs eigene Nacherzählen lassen. Die Mischung aus Witz und leichtem Grusel kommt auch bei älteren Kindern gut an.“ – Anja Beduhn, Lesenetz Hamburg

Was machen eigentlich Caro Walch und Craig Thompson…

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Seit einigen Monaten kann man sich von Carolin Walch feinstens tätowieren lassen. Mit The Magic Society hat sie ihr eigenes, mobiles Studio gegründet. Die Motive sind sehr klassisch gehalten: Vom Totenkopf hin zu mittelalterlich anmutenden Figuren und Tieren. Nach Charaktern aus „Roxanne & George“ muss man wohl fragen. Wer sich von ihr eins der hochgerade stylishen Bidler stechen lassen will, kann sich über ihre Website oder facebook mit ihr in Verbindung setzen. Da gibt es auch noch mehr Bilder.

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Anfang Oktober wird es in Hamburg die Möglichkeit geben, sich von Caro tätowieren zu lassen: Dann wird sie auf dem Comicfestival zu Gast sein und ihre Dienste vor Ort anbieten. Verlockend!

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Währenddessen arbeitet Craig Thompson nicht nur an seinem neuen Buch, sondern zeigt auf seinem Blog auch Bilder des klassischen Longboards, das mit einem Motiv aus „Mach´s gut, Chunky Rice!“ verzeiert wurde. Das Ganze ist ein Kickstarter-Projekt und kann hier unterstützt werden.