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Kindercomics 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und alle unser angekündigten Neuerscheinungen sind seit Anfang November im Handel erhältlich.

Im Frühjahr hat Dorothée de Monfreids Hundebande nach dem Überraschungserfolg von „Schläfst du?“ in „Keine Lust“ und „Wartet auf mich!“ neue Abenteuer zu erleben. „Der kleine Bagger“ ist eine Schöpfung des Düsseldorfer Zeichners Stephan Lomp, der vor allem für seine Wimmelbücher bekannt ist. Und natürlich stürzt sich auch Kleiner Strubbel wieder ins Unbekannte: Er muss lernen, dass auch dem Clown in der Manege nicht jeder Trick auf Anhieb gelingt!

Mit „Akissi“ von Marguerite Abouet und Mathieu Sapin ist im Herbst eine neue Serie gestartet, die Einblicke in eine Kindheit an der westafrikanischen Elfenbeinküste gibt. Ferdinand Lutz lässt Rosa & Louis nach einem Schmutzfink in Omas Schloss ermitteln.

In „Ariol: Wo ist Petula?“ von Emmanuel Guibert und Marc Boutavant ist unser Lieblingsesel nun zum ersten Mal in einer zusammenhängenden Geschichte zu erleben. Und bei Dorothée de Monfreids quirliger Hundebande gibt es zu Weihnachten „Das größte Geschenk der Welt“.

Tillie Walden in der Stadtbibliothek am Luisenbad, Berlin

Die preisgekrönte Comic-Künstlerin Tillie Walden, Shooting Star der US-amerikanischen Comicszene, geht mit ihrem jüngst mit dem Eisner-Award ausgezeichneten autobiografischen Comic „Pirouetten“ auf eine einwöchige Lesereise durch Deutschland und Österreich.

Am Donnerstag, den 22. November um 20 Uhr gibt es die Kick-off-Lesung mit anschließendem Autorengespräch, moderiert von Gesa Ufer, in der Stadtbibliothek am Luisenbad – dann geht es weiter nach München, Wien, Stuttgart, Frankfurt, Hannover und Hamburg. Den kompletten Tourplan gibt es hier.

Stadtbibliothek am Luisenbad, Badstraße 39, D-13357 Berlin
Veranstaltung auf Facebook

Tillie Walden auf Lesereise

Coming up in November: Tillie Walden („Pirouetten“) einmal quer durch die Republik und nach Wien!

Mit Dank an das U.S. Consulate General Frankfurt, die Münchner Stadtbibliothek und das Literaturhaus Wien.

Berliner Verlagspreis

Foto © Cordula Giese

„Dass in Bildern zu erzählen eine Kunst ist und sie bei Reprodukt in der Herstellung, mit kluger Themenwahl und genauer Übersetzung hochgehalten wird, das gefiel der Jury sehr.“

Wir freuen uns über den Berliner Verlagspreis – Förderpreis, der am Sonntag von Ramona Pop und Klaus Lederer im Deutschen Theater überreicht wurde. Der Hauptpreis ging an den Wagenbach Verlag, der zweite Förderpreis an das Verlagshaus Berlin. Herzlichen Glückwunsch an die Kollegen – beide Verlage haben diese Auszeichnung und die damit verbundene Dotierung mehr als verdient!

Reprodukt stehe für ein innovatives und überzeugendes Programm, befand die Jury. „Für die Leser sind die Bücher eine Freude, für den Buchhandel ein großes Glück“, so die Buchhändlerin und Laudatorin Christiane Fritsch-Weith von der Buchhandlung am Bayerischen Platz. Wir freuen uns sehr über diese Initiative der Senatsverwaltungen für Wirtschaft und für Kultur, ausgerichtet vom Börsenverein Landesverband Berlin-Brandenburg – und angestoßen vom umtriebigen Vorstand der Kurt-Wolff-Stiftung. Ganz besonders herzlicher Dank an dieser Stelle daher an Britta Jürgs, Jörg Sundermeier und Axel von Ernst!

Sondermann-Förderpreis für Anna Haifisch

Am vergangenen Wochenende wurde der Sondermann-Preis verliehen und ein mit 2000 Euro dotierter Förderpreis ging an die in Leipzig lebende Comickünstlerin Anna Haifisch („The Artist“; „The Artist: Der Schnabelprinz“). Auslober des Preises ist der Sondermann e.V., der sich der Pflege des Werks verschrieben hat, das der 2004 verstorbene Frankfurter Cartoonist Bernd Pfarr hinterlassen hat.

Wir gratulieren Anna und freuen uns auf weitere Werke aus ihrer verschmitzten Feder.