“Die Mumins als Comic” – Lesung mit Matthias Wieland im Literaturhaus Köln

die-mumins-als-comic-mit-matthias-wieland-literaturhaus-koeln_7542453Tove Janssons “Mumins” sind ein Klassiker. Neben den bekannten Kinderbuchgeschichten ließ die finnlandschwedische Illustratorin ihre Figuren über viele Jahre auch in Comic-Strips auftreten.

Mit viel Witz und schauspielerischem Talent trägt “Mumins”-Übersetzer Matthias Wieland am kommenden Dienstag, dem 2. September um 16 Uhr im Literaturhaus Köln die Geschichte des jungen Trolls Mumin vor und zeigt dabei Bilder aus den “Mumins”-Comics von Tove Jansson.

Eine Veranstaltung des Jungen Literaturhauses. Für Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern.

Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, D-50676 Köln
www.literaturhaus-koeln.de
Eintritt: Erwachsene 5 EUR, Kinder 3 EUR

Im Zeichen des Mawil

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… die erste Auflage von Mawils “Kinderland” ist ausverkauft – und wir freuen uns sehr über den gewaltigen Zuspruch, den Mawils Mammutwerk erhalten hat! Derzeit sind noch ein paar Restexemplare der Vorzugsausgabe erhältlich, während die reguläre Ausgabe in die zweite Auflage geht.

Der September steht für uns komplett im Zeichen des Mawil, denn nicht nur “Kinderland”, sondern auch “Action Sorgenkind” und “Wir können ja Freunde bleiben” gehen in die zweite, respektive in die fünfte Runde. Und Mawils Debüt “Strandsafari” erscheint in der dritten Auflage erstmals bei Reprodukt, nachdem seinerzeit Schwarzer Turm mit der Erstveröffentlichung den ICOM Independent Comic Preis 2003 abgeräumt hat. Prädikat: “Phantastisch, lyrisch, schön. Und auch ein bisschen traurig.”

Kutikuti

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Ein kleiner Vorgeschmack auf die Frankfurter Buchmesse, bei der dieses Jahr die Comics aus Finnland im Mittelpunkt stehen… und eine Erinnerung an das Helsinki Comics Festival, das nächste Woche stattfindet!

Leipzig Superstar Anna Haifisch hat diese schicke Anzeige für uns gestaltet, die sich auch in der nächsten Ausgabe von “Kutikuti” finden lässt! Und hier noch die Links auf die dazugehörigen Finnenbücher:

“Comic Atlas Finnland” von Sascha Hommer & Kalle Hakkola (Hrg)
“Mumin an der Riviera” von Tove Jansson
“Unterwegs mit Samuel” von Tommi Musturi
“Paradies” von Ville Ranta

Die Rückkehr des Donjon

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Terra Amata ist zerstört und in kleine Inseln aufgeteilt, die nach und nach von der Schwärze übernommen werden. Aber der Staubkönig gibt den Widerstand nicht auf – und sein Kampfgefährte, der Rote Marvin tauscht erst mit der Herzogin von Vaucanson den Körper und stellt sich dann mit ihr gemeinsam der Schwärze, deren uralter Plan mit Hilfe der Schicksalselemente seine Vollendung zu finden droht.

“Hoher Septentrion” – “Donjon – Abenddämmerung” 110 markiert den Anfang vom Ende des Donjon wie auch der Serie, die mit Band 111 im Frühjahr 2015 ihren vorläufigen Abschluss findet. Nur noch ein paar Wochen, dann lebt der Donjon wieder auf…!

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Tove 100 in den Medien – zum Dritten

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Hier eine kleine Zusammenstellung der Tove 100 und “Mumins”-Artikel der letzten Tage: Mit “Bist du Schnupferich oder der Muminpapa?” erscheint dieser Tage bereits ein zweiter Artikel über Tove Jansson – diesmal geschrieben von Tillman Spreckelsen – in der “FAZ”. “Trolle tollen durchs Land” schreibt Thomas Scholz in der “Frankfurter Neue Presse” und Annette Selg berichtet auf Deutschlandfunk über “Die Mutter der Mumins”.

Desweiteren verweist Maren Schürmann in “WAZ” auf den runden Geburtstag der finnlandschwedischen Schöpferin der Mumintrolle: “Die Mumins gaben Autorin Tove Jansson die Freiheit zurück”, Franziska Schubert in der “Frankfurter Rundschau”“Troll-Mama und Künstlerin” – sowie Wieland Freund in “Die Welt”: “Der Weg ins Mumintal führt über Tove Jansson”.

Beiträge zum Jubiläum gab es darüber hinaus gab sowohl im ORF als auch von Markus Lippold auf ntv.de: “Mumins sind auch nur Menschen”. Und – last not least – von Pressefrau und Mumin-Kennerin Jutta Harms in der “taz”: “Zum 100 Geburtstag von Tove Jansson”.

An den letzten Reglern geschraubt

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Die Arbeit an “Irmina” neigt sich dem Ende entgegen. Barbara Yelin hat letzte Korrekturen am Lettering gemacht, heute wurden die Vorsatzmotive fertig gestellt, die das Buch im vorderen und hinteren Umschlag einrahmen. Es geht um… Schiffe (nicht nur um Fahrräder)!

Pressestimmen – 18.08.2014

9783956400056“Gezeichnete Weckrufe” – Marie Schröer auf “Tagesspiegel.de” vom 18. August 2014

“Émile Bravo ist meist ein auteur engagé, ein politischer Autor, dessen selbst erklärtes Ziel es ist Kinder, wie Erwachsene nicht nur zu unterhalten, sondern auch ‘aufzuwecken’, wie er sagt. (…) Bravo denunziert Alltagsrassismus, erklärt die Wirkungsweise von Indoktrination, illustriert wie Machtgewinn mit Idealverlust einhergeht und veranschaulicht den Domino-Effekt von Demütigungen. Er verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger und setzt stattdessen auf verspielte oder makabre Überzeichnung.” – Marie Schröer, Tagesspiegel.de

 

 

“Als David seine Stimme verlor” von Judith Vanistendael ist da!

Das neue Buch von Judith Vanistendael ist soeben aus der Druckerei bei uns angekommen! “Als David seine Stimme verlor” ist eine einfühlsame und wunderschön bebilderte Erzählung über eine Familie, sich mit der Krebserkrankung eines geliebten Menschen auseinandersetzen muss …

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Die Diagnose ist endgültig: David hat Kehlkopfkrebs, er wird nicht mehr lange leben. Seine Familie – seine Frau Paula, ihr gemeinsames Kind Tamar und seine erwachsene Tochter Miriam aus erster Ehe – sie alle müssen sich auf ein Leben ohne David vorbereiten. Dramaturgisch schlüssig erzählt Judith Vanistendael die Geschichte Davids aus der Sicht dieser Frauen.

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Davids ältere Tochter Miriam hat soeben ein Kind bekommen und versucht mit allen Mitteln für ihren Vater da zu sein.

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Mit seiner jüngeren Tochter Tamar fährt David noch einmal ans Meer und Judith Vanistendael lässt den Leser so ihrem kindlichen Umgang mit der Situation folgen.

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Seine Frau Paula ringt mit der Präsenz des Todes in ihrem Alltag und beobachtet schmerzvoll, dass sich David immer mehr zurückzieht – auch vor ihr.

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Zeitlebens ein Mann weniger Worte, scheint die Krankheit David lange vor der Operation, durch die er seine Stimme verlieren wird, die Sprache zu rauben. Seiner Patchwork-Familie bleibt nichts übrig, als der Krankheit ihren Trotz, ihren Mut und ihre Liebe entgegenzusetzen.

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“Das Buch erzählt nicht Vanistendaels Geschichte, doch sind die Bilder und Emotionen sehr persönliche”, schreibt Tanja Laninger, die “Als David seine Stimme verlor” heute ausführlich in der Berliner Morgenpost bespricht.

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Große Teile der Geschichte spielen in Berlin-Friedrichshain, wo Judith Vanistendael viele Bilder für ihr Buch fand. “Die skizzenhafte, frische Darstellung und das Ambiente ihrer Patchworkfamilie fußen auf Eindrücken aus zahlreichen Berlin-Aufenthalten.”, so Tanja Laninger.

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Judith Vanistendael hat für diese Geschichte eindrucksvolle, poetische Bilder gefunden und in Aquarell umgesetzt, denn “Farben können die unausgesprochenen Emotionen und Ängste darstellen”, wie die Autorin selbst erklärt.

Reprodukt im Sommerloch

 

Selbst im Urlaub geht die Pressearbeit weiter: Heute erscheint in der Badischen Zeitung ein Interview mit Dirk Rehm über den Stand der Dinge, nachzulesen hier: “Es geht langsam aufwärts“.

Auch die Pressefrau verabschiedet sich nun in die Ferien. Es geht nach Finnland, in die Heimat der Mumintrolle. Die Vorfreude ist groß! Vom 5. – 7-9.2014 sieht man sich dann auf dem Comicfestival Helsinki. Sogar die Teilnahme an einem Podiumsgespräch über Tove Jansson steht auf der Agenda, am 6.9.2014 im Ateneum. Aufregend! Im Ateneum hat Tove Jansson Kunst studiert und noch bis zum 7.9. ist dort die große Ausstellung über ihr Lebenswerk zu sehen. An diesem Ort über Tove Jansson zu sprechen ist eine Herausforderung und eine Ehre zugleich.