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Gratis Comic Tag 2015

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Am Samstag, dem 9. Mai 2015 findet zum fünften Mal der Gratis Comic Tag statt. Comicverlage und Comichändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eigens für diesen Tag dreißig Comichefte produziert, die sich die Fans kostenlos in den teilnehmenden Läden mitnehmen können.

Reprodukt ist mit der ersten Band der Reihe “Ralph Azahm” von Lewis Trondheim dabei sowie mit einem Heft mit Kurzgeschichten des kleinen blauen Esels Ariol, geschrieben von Emmanuel Guibert und gezeichnet von Marc Boutavant.

Informationen über die teilnehmenden Händler und deren Öffnungszeiten sind der Website zum GCT 2015 zu entnehmen.

www.gratiscomictag.de

Elke Renate Steiner in Moskau

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Am Samstag, den 25. April wird Elke Renate Steiner, Autorin von “Die anderen Mendelssohns: Karl Mendelssohn-Bartholdy”, einen Comic-Workshop beim Internationalen LGBT-Filmfestival Side-By-Side in Russland leiten. Das Festival findet zum vierten Mal statt, dieses Mal nicht in St. Petersburg, sondern in Moskau.

Das Thema “Identität” steht im Mittelpunkt des Workshops, der im Buchladen Dodo durchgeführt wird. Das Goethe-Institut unterstützt die Veranstaltung.

Dodo, ул. Солянка, 1/2, стр. 1, Moskau, Russland
www.dodospace.ru

22. Internationales Trickfilm Festival Stuttgart

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Vom 5. bis zum 10. Mai trifft sich die Welt des Animationsfilms zum 22. Internationalen Trickfilm Festival Stuttgart (ITFS). Sechs Tage lang wird mit Filmvorführungen, Workshops und Präsentationen ein umfangreiches Programm geboten.

Spanien steht dieses Jahr im Länderfokus des Festivals – ein idealer Anlass, noch einmal „Arrugas“ vorzuführen. Die Verfilmung von Paco Rocas „Kopf in den Wolken“, für die der Künstler selbst am Drehbuch mitarbeitete, wurde 2012 auf dem ITFS als bester Animationslangfilm ausgezeichnet. Zu sehen ist „Arrugas“ am 10. Mai um 20 Uhr im Open-Air-Kino des Festivals, das auf dem Stuttgarter Schlossplatz zu finden sein wird.

Ángel de la Cruz, Produzent und Co-Drehbuchautor von „Arrugas“, ist nicht nur diesjähriges Mitglied der Jury für den besten Animationslangfilm, sondern auch persönlich auf dem Festival zu erleben: Am 9. Mai wird er um 15 Uhr eine Präsentation zur Trickfilmadaption von „Memories of a Man in Pyjamas“ geben, an der er derzeit gemeinsam mit Paco Roca arbeitet. „Memories of a Man in Pyjamas“ (original: „Memorias de un Hombre en Pijama“) erzählt in kurzen Episoden aus den Memoiren eines Vierzigjährigen, der sich seinen Kindheitstraum erfüllt, indem er den ganzen Tag zu Hause im Schlafanzug verbringt.

Mehr Informationen zum Festival und dem Programm unter: www.itfs.de

Barbara Yelin tourt mit “Irmina” – nächste Woche geht es los!

Mail-Anhang

Im April und Mai ist Barbara Yelin mit “Irmina” auf Reisen. An folgenden Orten in Deutschland und Österreich wird sie ihre Arbeit vorstellen:

• Mittwoch, 22. April 2015 | 20 Uhr – Bielefeld
Eulenspiegel Buchladen, Hagenbruchstraße 7, D-33602 Bielefeld
www.buchladen-eulenspiegel.de

• Donnerstag, 23. April 2015 | 20 Uhr – Mainz
Bukafski, Buchhandlung und Café, Kurfürstenstraße 9, 55118 Mainz
www.bukafski.de

• Dienstag, 5. Mai 2015 – München
Buchhandlung Lehmkuhl, Leopoldstr. 45, D-80802 München
www.lehmkuhl.net

• Donnerstag, 21. Mai | 19:30 Uhr – Frankfurt am Main
Barbara Yelin & Lewis Trondheim. Ein Comic-Abend in zwei Teilen. Barbara Yelin im Gespräch mit Jakob Hoffmann.
Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, D-60311 Frankfurt am Main
www.literaturhaus-frankfurt.de
Eintritt: 7 EUR | ermäßigt: 4 EUR

• Freitag, 22. Mai | 10:30 Uhr – Frankfurt am Main
Barbara Yelin erzählt von Irmina. Lesung für Schüler ab der 10. Klasse.
Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, D-60311 Frankfurt am Main
www.literaturhaus-frankfurt.de
Eintritt: 3 EUR

• Freitag, 29. Mai | 12:30 Uhr – Salzburg
Literaturfest Salzburg
www.literaturfest-salzburg.at

4. Hamburger Graphic Novel Tage

GNT_Programm_2015_150323.inddVon Montag, den 18. Mai bis Donnerstag, den 22. Mai 2015 finden im Literaturhaus Hamburg die 4. Hamburger Graphic Novel Tage statt. Zu Gast sind eine Reihe nationaler und internationaler Gäste, darunter Lewis Trondheim (“Ralph Azham”) und Judith Vanistendael (“Als David seine Stimme verlor”).

An den vier aufeinander folgenden Tagen werden im Literaturhaus Podiumsveranstlatungen mit jeweils zwei KünstlerInnen stattfinden. Die Abendveranstaltungen werden von Andreas Platthaus und Christian Gasser moderiert.

Montag, 18. Mai | 19.30 Uhr
“Analytiker”: Manuele Fior (IT) & Matthias Gnehm (CH)

Dienstag, 19. Mai | 19.30 Uhr
“Alternative”: Judith Vanistendael (BEL) & Birgit Weyhe (D)

Mittwoch, 20. Mai | 19.30 Uhr
“Alleskönner”, Lewis Trondheim (F) & Flix (D)

Donnerstag, 21. Mai | 19,30 Uhr
“Avantgardisten”: Richard McGuire (USA) & Hendrik Dorgathen (D)

Der Kartenvorverkauf beginnt am 15. April, Einzeltickets kosten 12 EUR (ermäßigt 6 EUR), das Kombiticket für alle Abendveranstaltungen 35 EUR (ermäßigt 20 EUR).

Literaturhaus e. V., Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 2 20 66 12
email: info@literaturhaus-hamburg.de, www.literaturhaus-hamburg.de
www.julit-hamburg.de

Anke Kuhl in den Literaturhäusern Frankfurt und Köln

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Unter dem Motto “Höchste Zeit, Anke Kuhl!” ist Anke Kuhl am 19. April 2015 zu Gast im Literaturhaus Frankfurt. Im Rahmen des “Kinderbuch-Sonntags” stellt sie dort ab 15:00 Uhr ihren Comic “Lehmriese lebt!” vor – und weitere ihrer “immer wieder überraschenden, warmherzig-hintersinnigen und witzigen Bilder und Geschichten”.

Sonntag, 19. April 2015 | 15.00 Uhr
Literaturhaus Frankfurt, Schöne Aussicht 2, D-60311 Frankfurt
www.literaturhaus-frankfurt.de

Am 07. Mai 2015 wird Anke Kuhl im Literaturhaus Köln aus “Lehmriese lebt!” lesen. Die Mitmach-Lesung findet von 11.00 bis 12.00 Uhr statt.

Donnerstag, 07. Mai 2015 | 11.00 – 12.00 Uhr
Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, D-50676 Köln
www.junges-literaturhaus.de

Aktuelle Besprechungen von “Lehmriese lebt!” finden sich unter anderem in der Badischen Zeitung (“Rette sich, wer kann!”, Marion Klötzer), auf n-tv.de (“Tohuwabohu in der Stadt”, Markus Lippold) oder im Himbeer-Magazin (“Kuhle Geschichte”).

Foto: Hans-Jürgen Schmitz

“Kinder lieben Comics” – Ulf K. über Pelle und Bruno

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Vor etwa zwei Jahren erschien mit “Superflora” bei Reprodukt das erste Buch um die beiden ungleichen Freunde Pelle und Bruno. Im letzten Jahr folgte mit “Wolkenkratzer” ein weiterer Comic für die ganz jungen Comicfans. Nun kam ein neues Abenteuer der beiden als Titelgeschichte der Kinderzeitschrift Gecko zum Abdruck. Wir haben mit “Pelle und Bruno” – Zeichner Ulf K. über seine Arbeit als Comicautor und Illustrator und natürlich über die Freundschaft zwischen Kater und Hund gesprochen.

Du hast deine Karriere als Comicautor begonnen, dann lange Zeit Kinderbücher illustriert. Nun machst du wieder Comics. Wie kam es zu dieser Entwicklung?

Ein Interesse an Kinderbüchern hatte ich schon immer. Es brauchte nur eine Weile, Lektorinnen in den Verlagen davon zu überzeugen, dass ein Comiczeichner durchaus in der Lage ist – auch wenn er bevorzugt mit großen schwarzen Flächen arbeitet –, Kinderbücher ansprechend zu illustrieren. Dass ich jetzt wieder etwas mehr Comics mache, liegt einfach daran, dass ich natürlich nie aufgehört habe, gerne Comics zu zeichnen. Abgesehen davon, habe ich auch von Anfang an versucht, den Comic mit ins Kinderbuch einfließen zu lassen.

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Du illustrierst auch heute noch regelmäßig Kinderbücher und –geschichten anderer Autoren. Wie unterscheidet sich die Arbeit als Illustrator von der als Comicautor?

Nun, um es sehr schlicht auszudrücken: Ein Comic bedeutet mehr Arbeit. Ansonsten mache ich mir darüber eigentlich keine Gedanken. Ich kann in meinem Atelier sitzen und zeichnen – und das ist die Hauptsache. Ich bin außerdem auch niemand, der sich für den einzig wahren Autoren hält und denkt, dass er NUR seine eigenen Geschichten zeichnen muss. Es gibt viele andere Autoren, die tolle Sachen schreiben und es macht mir immer wieder große Freude, diese Sachen zu lesen und mich dann darauf einzulassen.

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Vor einiger Zeit ist der zweite Band von „Pelle und Bruno“ erschienen. Wie bist du darauf gekommen, Comics für ein so junges Publikum, also Kleinkinder im Alter von 3-4 Jahren, zu schreiben?

Kinder lieben Comics. Auch die, die noch nicht lesen können. Ich habe selber als kleiner Junge mit Begeisterung Asterix-Comics „gelesen“, noch bevor ich wirklich lesen konnte. Und bei meinen beiden Söhnen kann ich die gleiche Begeisterung beobachten. Es lag für mich also auf Hand, etwas für diese Altersstufe zu machen. Der Gedanke dabei ist ja auch, dass die Kinder sich diese Geschichten wunderbar selber „erlesen“ können – natürlich aber auch gerne mit den Eltern.

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Warum hast du einen Hund und eine Katze als Hauptfiguren ausgewählt? Sind diese beiden Tiere nicht äußerst selten befreundet?

Das mag sein, allerdings liegt genau darin auch schon die Begründung. Es geht bei der Wahl eines Personenpaares ja darum, relativ schnell zu verdeutlichen, dass beide sehr unterschiedlich sind – siehe zum Beispiel Asterix und Obelix. Natürlich hätte ich auch zwei Katzen unterschiedlich charakterisieren können, aber bei Hund und Katze wird schneller deutlich, wer von beiden eher der ruhigerer und ordentlichere Charakter ist, und wer nicht.

“Pelle und Bruno“ kommt völlig ohne Worte aus. Macht das einen besonderen Reiz beim Verfassen der Geschichten aus oder schränkt dich das manchmal auch ein?

Tatsächlich ist es eigentlich eher so, dass es mir mittlerweile schwer fällt, Geschichten mit Worten zu erzählen. Es gibt natürlich immer wieder Momente, wo es mir schwer fällt, den Erzählstrang ohne Worte fortzuführen. Dieses Problem zu lösen, macht dann aber auch den Reiz aus. Zur Zeit versuche ich jedoch wieder mehr zu schreiben – also Texte, meine ich. Bei meinem letzten Bilderbuchprojekt habe ich gemerkt, dass ich mich damit wieder intensiver beschäftigen muss. Auch wenn vielleicht die meisten Geschichten in meinem Kopf ohne Worte zu erzählen sind, so sind geschriebene Worte gerade im Bilderbuch sehr gern gesehen.

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Haben dich wortlose Geschichten wie Erich Ohsers „Vater und Sohn“ bei der Arbeit beeinflusst?

Die natürlich auch. Aber es gibt so viele tolle wortlose Bildergeschichten, die mich bei meiner Arbeit – auch schon vorher – beeinflusst haben. Vor allen Dingen verschiedene „Polo“-Bücher von Regis Faller, die sich auch an ein sehr junges Publikum richten. „Der kleine Herr Jakob“ von Hans-Jürgen Press. Oder das wunderbare Buch „Paris Soirees“ von Francois Avril und Philippe Petit-Roulet. Und überhaupt die ganzen Arbeiten von Frans Masereel. Ach, ich könnte die Liste endlos weiter schreiben…

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Gerade ist eine neue “Pelle und Bruno”-Episode als Titelgeschichte in „Gecko“ erscheinen. Kannst du kurz beschreiben, worum es darin geht?
Auf zehn Seiten habe ich versucht, eine kleine Geschichte zum Thema Lärmbelästigung und verstopfte Straßen zu erzählen, bei der der Spaß aber trotzdem nicht zu kurz kommt.

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Vielen Dank für das Interview.

“Lehmriese lebt!” unter den besten 7 Büchern für junge Leser im April

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“Lehmriese lebt!” von Anke Kuhl wurde von der Jury des Deutschlandfunks unter “die besten sieben Bücher für junge Leser” im April gewählt. Herzlichen Glückwunsch!
Die renommierte Bestenliste für Jugendliteratur wurde in der Sendung “Büchermarkt” am 4. April von Christine Lötscher, Ute Wegmann und Hajo Steinert vorgestellt und umfasste u.a. auch Titel von Reinhard Kleist und Marc Boutavant. Nachzuhören sind Begründungen der Jury und die Gedanken der ModeratorInnen nun auch online.