“Kinderland – Kindheit und Jugend in der DDR” – Ausstellung in der Galerie Neurotitan, Berlin

kinderland flyer vornVon Samstag, den 1. bis Sonntag, den 22. November zeigt die Galerie Neurotitan in Berlin-Mitte die Ausstellung “Kinderland – Kindheit und Jugend in der DDR”.

Die Zeichnerinnen und Zeichner Nadia Budde (“Such dir was aus, aber beeil dich!”, Fischer), Flix (“Da war mal was…”, Carlsen), Ulla Loge, Peter Auge Lorenz, (“Das Land, das es nicht gibt”, Jaja Verlag), Ulrich Scheel (“Die sechs Schüsse von Philadephia”, avant-verlag), Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) sowie Ronny Knäusel aus Ulf S. Graupners & Sascha Wüstefelds (“Das UPgrade”) stehen Mirco Watzke alias Mawil zur Seite, der zu einer Ausstellung von Comics und Kindheitserinnerungen in der Zeit der DDR und des Mauerfalls eingeladen hat.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am kommenden Samstag ab 19 Uhr statt.

Neurotitan, Rosenthaler Straße 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 30872573
www.neurotitan.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr

Ob “Come Prima” oder “Donjon” – spannend war’s mit Alfred am Institut Français!

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Gestern war Alfred in Berlin und hatte ein sehr spannendes Gespräch mit Lars von Törne im Institut Français zu seinem neuen Buch “Come Prima”.

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Im “Salle Boris Vian” unterhielten sich die beiden sehr angeregt in zwei Sprachen – ermöglicht durch eine (immer wieder) beeindruckende Simultanübersetzung, die per Kopfhörer übertragen wurde.

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Alfred erzählte unter anderem, mit welchen Mitteln er versucht, sich im Zeichenprozess seine Spontaneität zu bewahren. So hatte er wohl zwar zu Beginn der Arbeit an “Come Prima” ein Skript, angeregt durch eigene Erinnerungen.

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Von diesem Skript entfernte er sich aber während der zeichnerischen Arbeit und ließ sich stattdessen Seite für Seite durch seine Figuren leiten. So war es ihm möglich, seine Protagonisten Fabio und Giovanni selbst erst durch die Bilder kennenzulernen und sich von seinen eigenen vorhergehenden rationalen Setzungen zu verabschieden.

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Die starke Atmosphäre der Narration und die bemerkenswerte Emotionalität der Zeichnungen in “Come Prima” lassen diesen Ansatz gut nachvollziehen.

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Ein ganz anderes Arbeiten war hingegen der aktuelle “Donjon 110: Hoher Septentrion”. Der neue Band der von Lewis Trondheim und Joann Sfar initiierten, vielbändigen Saga um die Festung Donjon, ihre Monster und ihre Helden ist diese Woche frisch aus der Druckerei gekommen.

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An der Serie waren bisher über 20 Zeichner beteiligt und Alfred zeichnete nun das vorletzte Abenteuer. Dabei konnte sich Alfred am bereits bestehenden roten Faden orientieren und mit den Zeichnungen viel Spaß haben. – ROLLI-BOMS, den haben wir jetzt auch beim Lesen!

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Nach dem Gespräch signierte Alfred noch lange für Interessierte – sowohl in französische und als auch in deutsche Ausgaben seiner Bücher…

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(Im Gespräch sagte Alfred übrigens, er sei kein virtuoser Zeichner… da können wir uns nur wundern und freuen uns, dass er es ja eigentlich sehr wohl ist!)

Elke Renate Steiners Comic “Regina Jonas – Woman Rabbi”

Regina Jonas - Woman Rabbi

“Regina Jonas? Erzähl mal genauer! Ein Beitrag von Franziska Weigold auf Deutschlandradio Kultur:

Mitten im nationalsozialistischen Deutschland wurde Regina Jonas zur ersten Rabbinerin der Welt ordiniert. Die Berliner Künstlerin Elke Renate Steiner hat ihr nun einen Comic gewidmet.

Die junge Frau schaut den Betrachter geradewegs an. Die schwarzen Haare streng gescheitelt, der Blick entschlossen trotz der dunkeln Schatten unter ihren Augen. Um den Hals trägt sie einen Schal, hinter ihr sieht man Fußspuren. Am linken und rechten Bildrand wehen Fahnen, auf denen das Hakenkreuz zu erkennen ist. Die junge Frau heißt Regina Jonas und wurde gerade zur Rabbinerin ordiniert. Am 27. Dezember 1935 war das. Weiterlesen und Hören auf Deutschlandradio Kultur.

Den Comic “Regina Jonas – Woman Rabbi” kann man auf electrocomics lesen, in englischer Sprache.

Und wir freuen uns auf “Karl Mendelssohn” von Elke Renate Steiner, eine weitere Biografie in der Reihe “Die anderen Mendelssohns“, die im März 2015 erscheinen wird.

 

Barbara Yelin bei Reprodukt | ExRotaprint, Berlin

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Barbara Yelin macht im Rahmen ihrer Lesetour durch Deutschland und Österreich am Dienstag, dem 11. November um 19 Uhr Halt in Berlin. Im ExRotaprint Projektraum im Wedding, der “Glaskiste”, wird sie im Gespräch mit dem Historiker Dr. Alexander Korb und Dr. Christian Schlüter (“Berliner Zeitung”) ihren neuen Comic “Irmina” vorstellen.

projektraum_fassade_2Die ehrgeizige Irmina reist Mitte der 1930er Jahre nach London, um eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin zu beginnen. Dort lernt sie einen Studenten aus Barbados kennen, durch den sich ihr Blick auf die Welt zu ändern beginnt. Ihre Rückkehr nach Berlin beendet aber sowohl ihre gemeinsame Beziehung als auch ihre Suche nach Unabhängigkeit – ein packendes Drama um die Entscheidung zwischen persönlicher Freiheit und dem Drang nach gesellschaftlichem Aufstieg.

Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@reprodukt.com

ExRotaprint Projektraum (Glaskiste), Gottschedstr. 4, D-13357 Berlin
Eintritt: 5 EUR, ermäßigt 3 EUR
www.exrotaprint.de

Pressestimmen vom 23. Oktober 2014

9783943143959“Auf seiner letzten Reise” – Thomas Hummitzsch auf “tagesspiegel.de” vom 23. Oktober 2014

“Der neue Comic der belgischen Zeichnerin Judith Vanistendael ist ein Schlag in die Magengrube, so kraftvoll und überwältigend erzählt sie in ‘Als David seine Stimme verlor’ von einer Krebserkrankung und ihren Folgen. Im Zentrum der autobiografisch motivierten Geschichte, die in Berlin spielt, steht der Künstler David, der eines Tages von seinem Freund und Arzt Georg erfährt, dass er an Kehlkopfkrebs erkrankt ist. Vanistendael erzählt in ihrem alle Distanz zwischen Leser und Geschichte auflösenden Comic, was es bedeutet, mit einer solchen Diagnose umzugehen, und wie sich das medizinisch verursachte Verstummen Davids wie eine alle Sprache erstickende Decke über seine Familie legt.” – Thomas Hummitzsch, tagesspiegel.de

LastMan – Episode 1 (Season 1)

2fb64c68b939f1da74ac9a99f6680a7fZusammen mit Balak und Michaël Sanlaville hat Bastien Vivès (“Polina”, “Der Geschmack von Chlor”) eine Hommage an Computerspielklassiker und Shonen Manga wie Akira Toriyamas “Dragon Ball” oder Masashi Kishimotos “Naruto” vorgelegt: “LastMan”.

Heute erscheint online die erste Episode aus dem ersten Band von “LastMan”, der im November 2014 im Handel erhältlich sein wird (neue Episoden folgen in unregelmäßigen Abständen hier auf dem Blog).

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Fortsetzung folgt