Aisha Franz, Anna Haifisch, Jan Vismann & Thomas Wellmann bei Hanseplatte, Hamburg

hamburg_lesungAm Samstag, dem 8. August lesen vier ComiczeichnerInnen in der Hamburger Hanseplatte aus ihren aktuellen Werken: Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”), Thomas Wellmann ( “Carmilla”, mit Dominik Kolodzie), Anna Haifisch sowie Jan Visman werden ab 19 Uhr bei Hanseplatte erwartet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Comicfestivals Hamburg statt. Zu den Lesungen werden Kuchen und kalte Getränke serviert.

Hanseplatte
Neuer Kamp 32
D–20357 Hamburg
www.hanseplatte.de

Comics are everywhere

Ein sechsminütiger Auszug aus einer in Arbeit befindlichen Dokumentation mit dem Titel “Comics are everywhere” widmet sich Jaime Hernandez und dem San Diego Comic-Con International 2013. “Der Tod von Speedy”, der erste Comic, der 1991 bei Reprodukt veröffentlicht wurde, ist ursprünglich in “Love & Rockets”, der Heftreihe von Gilbert und Jaime Hernandez bei Fantagraphics Books, erschienen.

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In deutscher Sprache sind die “Love & Rockets”-Bände “Blut von Palomar”, “Fliegen an der Decke” und “Wigwam Bam” derzeit noch in geringen Stückzahlen lieferbar.

“Zuckerschädel” von Charles Burns

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“Charles Burns hat gegenwärtig den härtesten Strich aller amerikanischen Comic-Zeichnern, die stärksten Konturen, das tiefste Schwarz. Nach ‘Black Hole’ ist ‘X’ seine neue Chronik der amerikanischen Jugend der Siebziger – verstörend, deformiert, apokalyptisch. Ein Trip, wie man ihn sonst nur von William S. Burroughs oder David Lynch kennt.” – Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

“Ein absolutes Meisterwerk.” – Daniel Clowes

“Zuckerschädel”, der Abschluss von Charles Burns’ “Nitnit”-Trilogie: Ab Mitte August im Comic- und Buchhandel erhältlich.

Newsletter August 2015

NEU BEI REPRODUKT

Neuheiten im August 2015

Fünf Neuheiten erscheinen im August: “The Singles Collection” von Mawil mit 144 randvollen Seiten sowie Fortsetzungen von “Aâma”, “LastMan”, “Ralph Azham” und “Zuckerschädel”, der Abschluss von Charles Burns‘ “Nitnit”-Trilogie.

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“The Singles Collection” von Mawil

Das wurde aber auch Zeit! Seit 2006 zeichnet Mawil allmonatlich eine Comic-Kolumne für den Berliner “Tagesspiegel”. Über 100 Folgen zeugen eindrucksvoll von der thematischen Vielseitigkeit und formalen Experimentierfreude eines der populärsten deutschen Comicautoren, der auch in der Kurzform durch selbstironische Ehrlichkeit, Beobachtungsgabe und erzählerische Kunstfertigkeit besticht. Endlich erscheint nun eine Sammlung seiner “Tagesspiegel”-Kolumnen.

Ob mit Tipps gegen Winterdepressionen, flammenden Plädoyers gegen Wohnungsmakler oder bald melancholischen, bald sarkastischen Momentaufnahmen des Großstadtlebens, Mawil erweist sich einmal mehr als präziser und überaus unterhaltsamer Chronist seiner Generation. Und so gilt auch für seine “Singles Collection”: All Killer, no Filler!

“So leichtfüßig inszeniert, wie es nur wahre Großmeister des COMICS zustande bringen.” – Nicolas Mahler

“The Singles Collection” | ISBN 978-3-95640-064-3
136 Seiten, farbig, Hardcover, 30 x 30 cm, 29 EUR

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“Zuckerschädel” von Charles Burns

Die Medikamente und der Alkohol helfen nicht länger. Dougs Vergangenheit lässt sich nicht abschütteln und so flüchtet er sich in eine bizarre Traumwelt – bis er auch dort mit seinen düsteren emotionalen Abgründen konfrontiert wird…

Die mysteriöse Abwärtsspirale zieht den Leser in ihren Bann. Meisterhaft führt Charles Burns in “Zuckerschädel” die Fäden seiner vielschichtigen Erzählung zusammen, die in den Vorgängern “X” und “Die Kolonie” ihren Anfang nahm.

“Zuckerschädel” | ISBN 978-3-95640-034-6
64 Seiten, farbig, 29,5 x 22 cm, Hardcover, 20 EUR

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“Ralph Azham 6 – Der Feind meines Feindes” von Lewis Trondheim

Orakel lügen nicht. Das muss Ralph Azham am eigenen Leib erfahren, nachdem er den schrecklichen Vom Syrus enthauptet hat. Als er mit seinen Freunden nach Astolia zurückkehrt, ist das Abenteuer noch lange nicht beendet – auf die kleine Schicksalsgemeinschaft wartet hier die bittere Erkenntnis, dass die Feinde deiner Feinde oftmals nichts anderes sind als … noch mehr Feinde!

“Ralph Azham 6 – Der Feind meines Feindes” | ISBN 978-3-95640-029-2
52 Seiten, farbig, 22 x 29,5 cm, Softcover, 12 EUR

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“Aâma 2 – Die unsichtbare Menge” von Frederik Peeters

Verloc Nim ist zusammen mit seinem Bruder Conrad und seinem Leibwächter, dem mechanischen Menschenaffen Churchill, auf den Wüstenplaneten Ona(Ji) gereist, um eine Substanz namens Aâma zu bergen, die hier von einer Gruppe Wissenschaftler getestet werden sollte. Auf der Suche nach dem Aâma stoßen Conrad und Verloc auf ein Paradies – das Aâma hat auf dem Planeten einen evolutionären Prozess in Zeitraffer ausgelöst, mit ebenso faszinierenden wie gefährlichen Folgen.

“Aâma 3 – Die unsichtbare Menge” | ISBN 978-3-95640-031-5
88 Seiten, farbig, 22 x 29 cm, Klappenbroschur, 20 EUR

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“LastMan” 3 von Balak, Michaël Sanlaville & Bastien Vivès

Mamma mia! Adrian Velbas Mutter Marianne mutiert vor den Augen des baffen Jungen zur grimmigen Herrscherin über ein… Motorrad! Gemeinsam machen sie Jagd auf den Dieb des königlichen Pokals, niemand anderen als Richard Aldana.

In “LastMan” 3 treiben Balak, Michaël Sanlaville und Bastien Vivès ihre Geschichte in rasantem Tempo voran. Angelehnt an die großen Shonen Manga wie “Dragon Ball” und “Naruto”.

“LastMan” 3 | ISBN 978-3-95640-067-4
208 Seiten, schwarzweiß & farbig, 18 EUR


Neuheiten im Juli 2015

Im Juli sind vier neue Titel bei Reprodukt erschienen.

“Ein Sommer am See” von Mariko & Jillian Tamaki
ISBN 978-3-95640-025-4, 320 Seiten, einfarbig (Pantone), 15,3 x 21,4 cm, Klappenbroschur, 29 EUR

“LastMan” 2 von Balak, Michaël Sanlaville & Bastien Vivès
ISBN 978-3-95640-026-1, 216 Seiten, schwarzweiß & farbig, 15 x 21 cm, Klappenbroschur, 18 EUR

“Die erstaunlichen Abenteuer von Herrn Hase 6 – Frühlingserwachen” von Frank Le Gall & Lewis Trondheim
ISBN 978-3-943143-01-0, 48 Seiten, farbig, 22 x 29,5 cm, Softcover, 12 EUR

Kindercomics

“Ariol 4 – Eine ganz schöne Kuh” von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant
ISBN 978-3-95640-041-4, 128 Seiten, farbig, 16 x 20 cm, Klappenbroschur, 14 EUR


TERMINE

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Nicolas Mahler beim Erlanger Poetenfest

Das 35. Erlanger Poetenfest – vom 27. bis zum 30. August treibt es über 10.000 Gäste in den “vorübergehenden Garten Eden der Literatur”. Neben Lesungen und Podiumsdiskussionen werden als Auftakt zum Bücherherbst viele Neuerscheinungen vorgestellt. Open Air kann im Erlanger Schlossgarten den AutorInnen gelauscht werden, wenn sie aus ihren Werken lesen.

Dieses Jahr mit dabei ist Nicolas Mahler. Nicolas Mahler, 1969 in Wien geboren, wo er heute noch lebt und arbeitet, zeichnet diverse Stripserien für Tageszeitungen und veröffentlicht unter anderem in der “Titanic”.

Poetenfest Erlangen, Gebbertstraße 1, D-91052 Erlangen
email: info@poetenfest-erlangen.de, www.poetenfest-erlangen.de


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Mawil und Flix in der Stadtbibliothek Luisenbad, Berlin

Am Donnerstag, dem 3. September stellen Mawil (“Kinderland”) und Flix (“Faust”, Carlsen) in der Berliner Stadtbibliothek Luisenbad ihre neuen Comics vor! Flix präsentiert seine aus dem Berliner “Tagesspiegel” bekannte Reihe “Schöne Töchter”, die nun als Sammlung beim Carlsen Verlag erscheint. Mawil spricht über “The Singles Collection”, eine Zusammenstellung seiner besten Strips – auch aus dem “Tagesspiegel” – im Großformat einer Langspielplatte.

Los geht es um 19 Uhr im Puttensaal des Luisenbads – der Eintritt ist frei!

Bibliothek am Luisenbad, Travemünder Straße 2, D-13357 Berlin
www.berlin.de/stadtbibliothek-mitte


PRESSE

Ein paar Besprechungen aus den vergangenen Wochen, in denen “Die Heimatlosen” von Paco Roca, “Blast 4: Hoffentlich irren sich die Buddhisten” von Manu Larcenet und “Ein Sommer am See” von Mariko & Jillian Tamaki viel Beachtung gefunden haben:

9783956400230“BLAST 4: HOFFENTLICH IRREN SICH DIE BUDDHISTEN” VON MANU LARCENET

“Der Eule sichtlich nahe” – “Süddeutsche Zeitung” vom 28. Juli 2015 (Fritz Göttler)

“Manu Larcenet ist ein Einzelgänger, er hat sich schon in der Kindheit ins Zeichnen zurückgezogen – zeichnen, sagt er, das bedeutet, seine Zeit anderswo verbringen. Ein Kind der Pariser Banlieues und des Punk der Achtziger. Keine feste Bleibe, der Gewalt auf den Straßen ausgesetzt, eine politische Jugend, durchaus mit Momenten der linken Militanz. Das alles hat ihn diesen verstörenden Rhythmus gelehrt, der in “Blast” vibriert von Aggression und Innerlichkeit.” – Fritz Göttler, www.sueddeutsche.de

“Dicke sind zu dick zum Fliehen” – “Die Welt” vom 30. Mai 2015 (Timur Vermes)

“So, wie es der US-Krimiserie “The Wire” möglich ist, ihre Zuschauer eine ganze Staffel lang an eine heruntergekommene städtische Schule zu lotsen (was man sich im deutschen Fernsehen weder vorstellen kann noch möchte), saugt Larcenet seine Leser in die Obdachlosigkeit.” – Timur Vermes, www.welt.de

“Das große Finale” – faz.net am 30. Mai 2015 (Andreas Platthaus)

“Man folgt den Ereignissen atem- und fassungslos. Larcenet ist der Comiczeichner, der Dürrenmatts Feststellung, eine Geschichte sei erst dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat, am konsequentesten umsetzt.” – Andreas Platthaus, blogs.faz.net

9783956400254“EIN SOMMER AM SEE” VON MARIKO & JILLIAN TAMAKI

“Plötzlich Teenager – und die Ferien sind keine sorglose Zeit mehr” – stern.de am 28. Juli 2015 (Susanne Bailer)

“Mariko und Jillian Tamaki erzählen die Geschichte des Langsam-erwachsen-Werdens so, dass sie dem erwachsenen Leser die Möglichkeit geben, selbst noch einmal in diese spannende, gefühlsintensive und manchmal schmerzvolle Zeit abzutauchen. Jugendliche Leser wiederum können in Rose, aber auch in der quirligen Windy Soulmates finden. Identifikationsfiguren, die unter ähnlichem Kopfwirrwarr leiden wie sie selbst. Welch ein Segen.” – Susanne Bailer, www.stern.de

“Das Ende der endlosen Ferien” – “Die Welt” vom 26. Juli 2015 (Peter Praschl)

“‘Ein Sommer am See’ ist auch für Erwachsene umwerfend, nicht nur, weil die Geschichte der Tamakis fantastisch gezeichnet, poetisch und mit dem richtigen Sound daherkommt.” –Peter Praschl, Die Welt

9783956400339“DIE HEIMATLOSEN” VON PACO ROCA

“Der Griesgram war ein Held” – Spiegel Online am 29. Juli 2015 (Moritz Piehler)

“Um eine Graphic Novel von der Idee bis zum fertigen Buch zu bringen, braucht es unendliche Geduld und aufwendige Recherchen. Manchmal kommt dabei aber ein wahrer Schatz zutage und es gelingt, Geschichten zu erzählen, die sonst verloren und vergessen wären. Mit ‘Die Heimatlosen’ hat Paco Roca einen solchen Schatz gehoben.” – Moritz Piehler, Spiegel Online

 

Pressestimmen – 29. Juli 2015

9783956400339-354x500“Der Griesgram war ein Held” – Moritz Piehler auf Spiegel online am 29. Juli 2015

“Um eine Graphic Novel von der Idee bis zum fertigen Buch zu bringen, braucht es unendliche Geduld und aufwendige Recherchen. Manchmal kommt dabei aber ein wahrer Schatz zutage und es gelingt, Geschichten zu erzählen, die sonst verloren und vergessen wären. Mit ‘Die Heimatlosen’ hat Paco Roca einen solchen Schatz gehoben.” – Moritz Piehler, Spiegel online

Pressestimmen – 29. Juli 2015

9783956400230“Der Eule sichtlich nahe” – Fritz Göttler in der Süddeutschen Zeitung vom 29. Juli 2015

“Manu Larcenets “Blast” ist ein Meisterstück der modernen Melancholie, schwärzer kann ein Comicbuch nicht sein. Mit dem vierten Band neigt sich das Schicksal des Polza Mancini nun seinem Ende zu, und er hat – das dürfte nun wirklich kein Spoiler mehr sein – kaum eine Chance zu überleben.” – Fritz Götter, Süddeutsche Zeitung

“Weltraumkrümel” – Alternatives Cover

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Im unmittelbaren Vorfeld der Veröffentlichung von “Space Dumplins” in den USA ist Craig Thompson schwer beschäftigt damit, für die internationalen Verlage seines Buchs selbst Hand anzulegen, ehe es auf Promo-Tour geht. Für Reprodukt gestaltete er so nicht nur einen neuen Titelschriftzug, sondern gar ein ganz neues fantastisches Cover für unsere Hardccoverausgabe von “Weltraumkrümel”. Der Oktober kann kommen!

Many thanks for your efforts and your kindness, Craig. We appreciate it a lot!

Pressestimmen – 28. Juli 2015

9783956400254“Plötzlich Teenager – und die Ferien sind keine sorglose Zeit mehr” – Susanne Baller auf Stern.de am 28. Juli 2015

“Mariko und Jillian Tamaki erzählen die Geschichte des Langsam-erwachsen-Werdens so, dass sie dem erwachsenen Leser die Möglichkeit geben, selbst noch einmal in diese spannende, gefühlsintensive und manchmal schmerzvolle Zeit abzutauchen. Jugendliche Leser wiederum können in Rose, aber auch in der quirligen Windy Soulmates finden. Identifikationsfiguren, die unter ähnlichem Kopfwirrwarr leiden wie sie selbst. Welch ein Segen.” – Susanne Baller, Stern.de

Uwe Heidschötter ist Illustrator der Stunde

 

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Mit Hochdruck gehen zur Zeit die Arbeiten an “Kein Unsinn” voran – Autor Patrick Wirbeleit hat den Freunden Mattis und Kiste ein aufregendes und lustiges neues Abenteurer auf den Leib geschrieben und Zeichner Uwe Heidschötter haucht den Figuren auf unnachahmliche Weise Leben ein – jede neue Seite ist Anlass zu großer Freude. Im Oktober gibt’s den dritten “Kiste”-Band dann im Comic- und Buchhandel.

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Eine Babysitterin?! Dabei ist Mattis ja wohl alt genug, um mal einen Abend allein zu Hause zu bleiben! Und dann auch noch die blöde Jana von nebenan. Es dauert gar nicht lang und schon haben die beiden sich mächtig in den Haaren. In seiner Not reift in Mattis ein Plan: Sein Freund Kiste soll ihm aus der Klemme helfen – und Mattis weiß auch schon wie. Dumm nur, dass Kiste dem Zauberer Bartelstrunk versprochen hat, keinen Unsinn anzustellen…

4ec531d02dWer mehr über das Schaffen von Uwe Heidschötter erfahren möchte, wird in der neuesten Ausgabe des “Eselsohr” fündig. Die Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedien hat den “Kiste”-Zeichner zum “Illustrator der Stunde” der August-Ausgabe auserkoren und stellt ihn in der Eselsohr-Galerie vor. Auch das Titelbild der Ausgabe stammt von Uwe und zeigt zwei gute alte Bekannte.

 

Pressestimmen – 26. Juli 2015

9783956400254“Das Ende der endlosen Ferien” – Peter Praschl in der Welt am Sonntag vom 26. Juli 2015

“In den amerikanischen Kritiken hieß es, das wäre ein tolles Buch für 12- bis 15-Jährige. Doch das ist bloß ein Beweis dafür, dass Kritiker oft Idioten sind. “Ein Sommer am See” ist auch für Erwachsene umwerfend, nicht nur, weil die Geschichte der Tamakis fantastisch gezeichnet, poetisch und mit dem richtigen Sound daherkommt. Da ist noch etwas anderes – wie oft es in den Leben, die wir führen, um Körpererfahrungen geht und wie anstrengend es ist, mit ihnen klarzukommen.” – Peter Praschl, Welt am Sonntag