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“Antonia war schon mal da” mit dem Leipziger Lesekompass 2017 ausgezeichnet

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Im Rahmen der Leipziger Buchmesse wurde heute zum sechsten Mal der Leipziger Lesekompass vergeben: Prämiert wurden 30 Kinder- und Jugendbücher in drei Alterskategorien: 2 bis 6 Jahre, 6 bis 10 Jahre und 10 bis 14 Jahre.

Wir freuen uns sehr, dass zu den ausgezeichneten Büchern in der Kategorie 2 bis 6 Jahre auch “Antonia war schon mal da” von Autor Patrick Wirbeleit und Zeichner Max Fiedler gehört. Wir gratulieren Patrick und Max herzlich – und hoffen, dass der von der Stiftung Lesen und der Leipziger Buchmesse initiierte Preis dem Buch zusätzlich Aufmerksamkeit beschert, ist es doch das Ziel des Lesekompasses, “Eltern, Bibliothekaren, Buchhändlern und pädagogischen Fachkräften Orientierung und Expertise (zu) bieten. Der diesjährige Leipziger Lesekompass besticht durch seine mediale Vielfalt und hervorragende Geschichten, die ihre kleinen und großen Leser ernst nehmen“, so Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen.

Die Jury über “Antonia war schon mal da”: „Ein genialer Lese- und Bilderspaß, in dem es unendlich viel zu entdecken und erzählen gibt!“

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Ausführliche Informationen und Materialien zu allen prämierten Büchern finden sich auf der Homepage der Stiftung Lesen.

Ein Musikvideo von Max Andersson

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Foto: Max Andersson

Max Andersson (“Container”) hat für die Berliner Band Chuckamuck ein Musikvideo gemacht: “Sayonara”.

Viele Figuren wurden vom Sänger (und Comicautor) Oska Wald gezeichnet, die Papp-Kulissen stammen teilweise aus Max Anderssons Film “Tito on Ice”. Die Regie des Musikvideos in Stop-Go-Animation lag bei Max Andersson, mit Unterstützung von Helena Ahonen. Ein super Song und ein großartiges Video – so muss das sein! Wir tanzen jetzt ne Runde!

Leipzig 2017

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Es ist soweit: Schon diese Woche öffnen sich die Tore der Leipziger Buchmesse. Vom 23.-26. März präsentieren sich Verlage und ihre Neuheiten. Wir sind in diesem Jahr in Halle 5 E 207 am Comicgemeinschaftsstand vertreten und stellen vor allem unsere aktuellsten Neuheiten “Geisel” von Guy Delisle, “Esthers Tagebücher” von Riad Sattouf und “Patience” von Daniel Clowes vor.

Autor & Zeichner Guy Delisle ist vor Ort, um sein neues Buch “Geisel” vorzustellen. Besonders spannend wird es zusätzlich durch die Anwesenheit von Christophe André, dessen Geschichte in “Geisel” erzählt wird.

Hier alle Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der Stadt im Überblick:

Freitag, 24. März

13-14 Uhr
• Signierstunde von Guy Delisle
Comicgemeinschaftsstand Halle 5 | E207

20 Uhr
• Buchpräsentation & Gespräch mit Guy Delisle und Christophe André über “Geisel”
Institut français
Moderation: Andreas Platthaus
Thomaskirchhof 20, 04109 Leipzig

Samstag, 25. März

12-12.30 Uhr
• Gespräch mit Guy Delisle & Christophe André
Leipziger Buchmesse
ARTE-Podium, Glaskasten, Empore

15-15.30 Uhr
• Gespräch mit Guy Delisle
Leipziger Buchmesse, Forum “Die Unabhängigen”, Halle 5

15.30-16.30 Uhr
• Signierstunde von Guy Delisle
Comicgemeinschaftsstand Halle 5 | E207

20.30 Uhr
• “Tatorte. Eine Literaturwelt auf Französisch”
Frankophone Kriminacht mit Guy Delisle u.a.
Restaurant Telegraph, Dittrichring 18 – 10, 04109 Leipzig

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Für alle, die auch das Wochenende in Leipzig verbringen, möchten wir dringend einen Besuch bei The Millionaires Club in der Kolonnadenstraße in Leipzig empfehlen. Dort werden wir neben den Neuheiten noch viele weitere Bücher beim Markt im Kunstverein dabei haben. Außerdem gibt es hier erstmals die Möglichkeit einen wunderschönen Schnabelprinz-Pin von Anna Haifisch zu ergattern.

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Reprodukt bei The Millionaires Club:

Samstag, 25. März

12-20 Uhr
• Markt, Kunstverein Leipzig, Kolonnadenstr. 6

18 Uhr
• Künstlergespräch mit Sascha Hommer, Konfuziusinstitut, Otto-Schill-Str. 1

Sonntag, 26. März

12 – 18 Uhr
• Markt, Kunstverein Leipzig, Kolonnadenstr. 6

Auf der Kolonnadenstraße sind außerdem jede Menge tolle Ausstellungen verschiedener KünstlerInnen verteilt – alle Programmpunkte, Ausstellungen und Veranstaltungsorte gibt es hier.

Ein Abend mit den Indies!

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Am 18. März war Indiebookday.
Die Buchhändlerinnen Malu Schrader und Sarah Reul aus dem Buchladen am Freiheitsplatz in Hanau haben diesen Tag mit einem Indie-Abend gefeiert an dem sie ihre Lieblingsbücher aus unabhängigen Verlagen vorstellen.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben sie die Veranstaltung aufgezeichnet.
Entstanden ist eine Reihe von tollen Empfehlungen mit viel Herz und Leidenschaft für die Bücher. Wir freuen uns sehr, dass auch wir dabei waren:

Malu Schrader empfiehlt den brandneuen ersten Band von “Esthers Tagebücher: Mein Leben als Zehnjährige” von Riad Sattouf, “Mikel – Die Geschichte eines Bonbonverkäufers, der sich im Regen auflöste” von Mark Bellido und Judith Vanistendael und die “Kiste”-Reihe von Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter.

Vielen Dank für euer Engagement für all die unabhängigen Verlage.

Neues von Guy Delisle: “Geisel”

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Guy Delisle – ein Großmeister der Comicreportage – ist ab heute in Deutschland unterwegs (alle Termine hier)! Zum Start der Tour ist seine neue Graphic Novel aus dem Druck gekommen: “Geisel”.

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Erstmals erzählt Guy Delisle nicht eine autobiografische Geschichte, sondern interviewte seinen Bekannten Christophe André und erzählt dessen unglaubliche Geschichte einer Geiselhaft.

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1997 wird Christophe André, Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen, im Nordkaukasus mitten in der Nacht von tschetschenischen Separatisten entführt. Er weiß nicht warum, und es ist völlig unklar, was mit ihm passieren wird.

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Nach dem ersten großen Schock folgen 111 Tage in Geiselhaft, in denen der Erzähler nicht weiß, wie es weiter geht. Haben seine Entführer Kontakt mit seinen Kollegen von der Organisation? Wird nach ihm gefahndet? Wissen Kollegen, Freunde und Familie, dass er lebt? Gibt es Verhandlungen und wie verlaufen sie? Wie lange wird das alles wohl noch dauern? Wann darf er hier wieder raus und wird er seine Familie wiedersehen?

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An Hand von wenigem Lichteinfall, kurzen Essenspausen mit meist dünner Suppe und den Geräuschen in dem Haus um ihn herum, versucht Christophe André sich im Tag zu orientieren und mitzubekommen, wieviele Tage vergehen…

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“Delisles gekonnte Darstellung der physischen und geistigen Dimension klaustrophobischer Umstände – und der Rhythmus, den er dafür findet – ist das Werk eines geduldigen Meisters.” – Joe Sacco

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In nur zwei Pantone-Farben gelingt es Guy Delisle das langsame Verrinnen von Zeit, Einsamkeit und Szenarien im Kopf eindrucksvoll darzustellen. Gedruckt wurde unsere Ausgabe auf dem Papier “Munken Print Cream”, auf dem auch schon all unsere anderen Titel von Guy Delisle gedruckt wurden. Das passt sehr gut zu seinen Zeichnungen und den Farben…

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Die Übersetzung der deutschen Ausgabe stammt von Heike Drescher (Textbearbeitung: Ulrich Pröfrock), das handgeschriebene Lettering von Olav Korth (Herstellung: Minou Zaribaf).

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Mit 432 Seiten ist es eine Klappenbroschur geworden, die von alleine stehen kann… Ab sofort im Buch- und Comichandel Eures Vertrauens. Auf seiner Tour wird Guy Delisle seine Bücher auch signieren.

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