Die Rückkehr des Donjon

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Terra Amata ist zerstört und in kleine Inseln aufgeteilt, die nach und nach von der Schwärze übernommen werden. Aber der Staubkönig gibt den Widerstand nicht auf – und sein Kampfgefährte, der Rote Marvin tauscht erst mit der Herzogin von Vaucanson den Körper und stellt sich dann mit ihr gemeinsam der Schwärze, deren uralter Plan mit Hilfe der Schicksalselemente seine Vollendung zu finden droht.

“Hoher Septentrion” – “Donjon – Abenddämmerung” 110 markiert den Anfang vom Ende des Donjon wie auch der Serie, die mit Band 111 im Frühjahr 2015 ihren vorläufigen Abschluss findet. Nur noch ein paar Wochen, dann lebt der Donjon wieder auf…!

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Tove 100 in den Medien – zum Dritten

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Hier eine kleine Zusammenstellung der Tove 100 und “Mumins”-Artikel der letzten Tage: Mit “Bist du Schnupferich oder der Muminpapa?” erscheint dieser Tage bereits ein zweiter Artikel über Tove Jansson – diesmal geschrieben von Tillman Spreckelsen – in der “FAZ”. “Trolle tollen durchs Land” schreibt Thomas Scholz in der “Frankfurter Neue Presse” und Annette Selg berichtet auf Deutschlandfunk über “Die Mutter der Mumins”.

Desweiteren verweist Maren Schürmann in “WAZ” auf den runden Geburtstag der finnlandschwedischen Schöpferin der Mumintrolle: “Die Mumins gaben Autorin Tove Jansson die Freiheit zurück”, Franziska Schubert in der “Frankfurter Rundschau”“Troll-Mama und Künstlerin” – sowie Wieland Freund in “Die Welt”: “Der Weg ins Mumintal führt über Tove Jansson”.

Beiträge zum Jubiläum gab es darüber hinaus gab sowohl im ORF als auch von Markus Lippold auf ntv.de: “Mumins sind auch nur Menschen”. Und – last not least – von Pressefrau und Mumin-Kennerin Jutta Harms in der “taz”: “Zum 100 Geburtstag von Tove Jansson”.

An den letzten Reglern geschraubt

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Die Arbeit an “Irmina” neigt sich dem Ende entgegen. Barbara Yelin hat letzte Korrekturen am Lettering gemacht, heute wurden die Vorsatzmotive fertig gestellt, die das Buch im vorderen und hinteren Umschlag einrahmen. Es geht um… Schiffe (nicht nur um Fahrräder)!

Pressestimmen – 18.08.2014

9783956400056“Gezeichnete Weckrufe” – Marie Schröer auf “Tagesspiegel.de” vom 18. August 2014

“Émile Bravo ist meist ein auteur engagé, ein politischer Autor, dessen selbst erklärtes Ziel es ist Kinder, wie Erwachsene nicht nur zu unterhalten, sondern auch ‘aufzuwecken’, wie er sagt. (…) Bravo denunziert Alltagsrassismus, erklärt die Wirkungsweise von Indoktrination, illustriert wie Machtgewinn mit Idealverlust einhergeht und veranschaulicht den Domino-Effekt von Demütigungen. Er verzichtet auf den erhobenen Zeigefinger und setzt stattdessen auf verspielte oder makabre Überzeichnung.” – Marie Schröer, Tagesspiegel.de

 

 

“Als David seine Stimme verlor” von Judith Vanistendael ist da!

Das neue Buch von Judith Vanistendael ist soeben aus der Druckerei bei uns angekommen! “Als David seine Stimme verlor” ist eine einfühlsame und wunderschön bebilderte Erzählung über eine Familie, sich mit der Krebserkrankung eines geliebten Menschen auseinandersetzen muss …

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Die Diagnose ist endgültig: David hat Kehlkopfkrebs, er wird nicht mehr lange leben. Seine Familie – seine Frau Paula, ihr gemeinsames Kind Tamar und seine erwachsene Tochter Miriam aus erster Ehe – sie alle müssen sich auf ein Leben ohne David vorbereiten. Dramaturgisch schlüssig erzählt Judith Vanistendael die Geschichte Davids aus der Sicht dieser Frauen.

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Davids ältere Tochter Miriam hat soeben ein Kind bekommen und versucht mit allen Mitteln für ihren Vater da zu sein.

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Mit seiner jüngeren Tochter Tamar fährt David noch einmal ans Meer und Judith Vanistendael lässt den Leser so ihrem kindlichen Umgang mit der Situation folgen.

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Seine Frau Paula ringt mit der Präsenz des Todes in ihrem Alltag und beobachtet schmerzvoll, dass sich David immer mehr zurückzieht – auch vor ihr.

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Zeitlebens ein Mann weniger Worte, scheint die Krankheit David lange vor der Operation, durch die er seine Stimme verlieren wird, die Sprache zu rauben. Seiner Patchwork-Familie bleibt nichts übrig, als der Krankheit ihren Trotz, ihren Mut und ihre Liebe entgegenzusetzen.

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“Das Buch erzählt nicht Vanistendaels Geschichte, doch sind die Bilder und Emotionen sehr persönliche”, schreibt Tanja Laninger, die “Als David seine Stimme verlor” heute ausführlich in der Berliner Morgenpost bespricht.

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Große Teile der Geschichte spielen in Berlin-Friedrichshain, wo Judith Vanistendael viele Bilder für ihr Buch fand. “Die skizzenhafte, frische Darstellung und das Ambiente ihrer Patchworkfamilie fußen auf Eindrücken aus zahlreichen Berlin-Aufenthalten.”, so Tanja Laninger.

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Judith Vanistendael hat für diese Geschichte eindrucksvolle, poetische Bilder gefunden und in Aquarell umgesetzt, denn “Farben können die unausgesprochenen Emotionen und Ängste darstellen”, wie die Autorin selbst erklärt.

Reprodukt im Sommerloch

 

Selbst im Urlaub geht die Pressearbeit weiter: Heute erscheint in der Badischen Zeitung ein Interview mit Dirk Rehm über den Stand der Dinge, nachzulesen hier: “Es geht langsam aufwärts“.

Auch die Pressefrau verabschiedet sich nun in die Ferien. Es geht nach Finnland, in die Heimat der Mumintrolle. Die Vorfreude ist groß! Vom 5. – 7-9.2014 sieht man sich dann auf dem Comicfestival Helsinki. Sogar die Teilnahme an einem Podiumsgespräch über Tove Jansson steht auf der Agenda, am 6.9.2014 im Ateneum. Aufregend! Im Ateneum hat Tove Jansson Kunst studiert und noch bis zum 7.9. ist dort die große Ausstellung über ihr Lebenswerk zu sehen. An diesem Ort über Tove Jansson zu sprechen ist eine Herausforderung und eine Ehre zugleich.

Tove 100 in den Medien – zum Zweiten

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Gestern Abend gab es gleich drei Sendungen über Tove Jansson – und wer noch mehr entdeckt hat, darf sich gern bei uns melden!

Neben dem bei uns bereits angekündigten Beitrag in 3sat Kulturzeit gab es ein ausführliches Radiofeature bei Deutschlandradio Kultur, das man jetzt noch anhören kann. Hier kam unter anderem Boel Westin zu Wort, deren sehr kenntnisreiche Biografie “Tove Jansson Life, Art, Words: The Authorised Biography” leider nicht auf Deutsch erschienen ist. Wer Englisch lesen mag, ist damit gut beraten. Sehr lesenwert ist  das Buch “Tove Jansson – Die Biografie” von Tuula Karjalainen, das gerade im Verlag Urachhaus erschienen ist. Ebendort sind auch zwei der wunderbaren Romane von Tove Jansson heraus gekommen, “Fair Play” und “Die Tochter des Bildhauers“. Über die Biografien konnte man gestern ebenfalls auf Deutschlandradio Kultur viel erfahren, und auch dieser Beitrag steht zum Nachhören bereit.

Newsletter August 2014

NEU BEI REPRODUKT

Neuheiten im August 2014

Nur zwei Neuheiten erscheinen im Ferienmonat August bei Reprodukt. Leseproben gibt es jeweils unter dem Link zum Titel:

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“Als David seine Stimme verlor” von Judith Vanistendael

Die Diagnose ist endgültig: David hat Kehlkopfkrebs, er wird nicht mehr lange leben. Seine Familie – seine Frau Paula, ihr gemeinsames Kind Tamar und seine erwachsene Tochter Miriam aus erster Ehe – sie alle müssen sich auf ein Leben ohne David vorbereiten. Während Paula mit der Präsenz des Todes in ihrem Alltag ringt und Miriam versucht, für ihren Vater da zu sein, zieht sich David immer mehr zurück. Zeitlebens ein Mann weniger Worte, scheint ihm die Krankheit lange vor der Operation, durch die er seine Stimme verlieren wird, die Sprache zu rauben. Seiner Patchwork-Familie bleibt nichts übrig, als der Krankheit ihren Trotz, ihren Mut und ihre Liebe entgegenzusetzen.

In ausdrucksstarken, poetischen Aquarellbildern erzählt die belgische Zeichnerin und Autorin Judith Vanistendael von einer Familie, die sich einem schweren Verlust stellen muss.

“Als David seine Stimme verlor” | ISBN 978-3-943143-95-9
280 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Hardcover, 34 EUR


Kindercomics

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“Ariol 3 – Saugute Freunde” von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant

Eigentlich ist es ganz einfach: Ariol ist ein Esel, sein bester Freund Ramono ist ein Schwein. Der eine ist blau, hat lange Ohren und trägt eine dicke Brille. Der andere ist rosa mit einem Rüssel wie eine Steckdose. Die beiden könnten ungleicher kaum sein, aber trotzdem sind sie Freunde. So gute Freunde, dass sich das Schwein manchmal Eseleien erlaubt und der Esel schon mal die eine oder andere Sauerei anrichtet…

Emmanuel Guibert und Marc Boutavant haben mit Ariol eine Figur geschaffen, mit der sich junge Leser wirklich identifizieren können. In kurzen, ebenso komischen wie treffenden Episoden erzählen sie aus dem Leben des kleinen blauen Esels und von unser aller Freuden und Ängsten.

“Ariol 3 – Saugute Freunde” | ISBN 978-3-95640-002-5
128 Seiten, farbig, 16 x 20 cm, Klappenbroschur, 14 EUR


Neuheiten im Juli 2014

“Neuer Ratgeber für schlechte Väter” von Guy Delisle
ISBN 978-3-943143-92-8, 192 Seiten, schwarzweiß, 13 x 18 cm, Klappenbroschur, 12 EUR

“Ratgeber für schlechte Väter” von Guy Delisle (Zweite Auflage)
ISBN 978-3-943143-70-6, 192 Seiten, schwarzweiß, 13 x 18 cm, Klappenbroschur, 12 EUR

“Kafka” von David Zane Mairowitz & Robert Crumb (Zweite Auflage)
ISBN 978-3-943143-54-6, 176 Seiten, schwarzweiss, 14 x 21 cm, Klappenbroschur, 17 EUR


TERMINE

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Mawils “Kinderland” für die Hotlist 2014 nominiert

Wer (wie wir) der Meinung ist, dass “Kinderland” eines der heißesten Bücher des Jahres 2014 ist, hier der Link zur Abstimmung: www.hotlist-online.com

Gewählt werden kann ab sofort und noch bis zum 18. August!


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100 Jahre Tove Jansson

Am 9. August 2014 wäre Tove Jansson, die Schöpferin der Mumins, 100 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass erscheinen in mehreren Verlagen Bücher der vielseitigen Autorin und Künstlerin. Unser Flyer in Zusammenarbeit mit dem Arena Verlag, leiv – Leipziger Kinderbuchverlag, Bastei-Lübbe und dem Verlag Urachhaus stellt die Vielfalt von Tove Janssons literarischem Werk vor.

Der Tove Jansson-Flyer steht als PDF zum Download bereit (7,1 MB): “100 Jahre Tove Jansson”


29. Helsinki Comics Festival 2014

Von Freitag, dem 5. September bis Sonntag, dem 7. September findet das 29. Helsinki Comics Festival statt. In diesem Jahr ist Deutschland zu Gast in Finnland, eingeladen sind unter anderem die ZeichnerInnen Sascha Hommer (“Vier Augen”), Marijpol (“Eremit”, avant-verlag), Thomas Wellmann (“Pimo & Rex”, Rotopolpress) und Birgit Weyhe (“Im Himmel ist Jahrmarkt”, avant-verlag). Neben den Comics aus deutschen Landen stehen Queer Comics im Zentrum des diesjährigen Festivalrogramms.

Helsinki Comics Festival, Asipalatsi Square (Mannerheimintie 22 – 24), FI-00100 Helsinki
www.sarjakuvafestivaalit.fi
Öffnungszeiten: Fr 14-20 Uhr, Sa 11-20 Uhr, So 12-18 Uhr


“Gemma Bovery” von Posy Simmonds – Der Film

Ab dem 18. September im Kino: “Gemma Bovery” in der Verfilmung von Anne Fontaine nach dem gleichnamigen Comic von Posy Simmonds. Mit Fabrice Luchini, Isabelle Candelier, Jason Flemyng und Gemma Arterton als Gemma Bovery.

Einen deutschsprachigen Trailer gibt es unter folgendem Link: www.youtube.com


ilb 2014 – Graphic Novel Day 2014

Von 10. bis zum 21. September findet das 14. internationale Literaturfestival in Berlin statt. Im Rahmen des ilb wird am Sonntag, dem 14. September der vierte Graphic Novel Day im Haus der Berliner Festspiele präsentiert.

Dabei stehen Podiumsgespräche mit einigen der wichtigsten Vertreter der deutschen und europäischen Comicszene auf dem Programm, unter anderem mit Katharina Greve, Reinhard Kleist, Stefano Ricci, Alfonso Zapico und den Reprodukt-Autoren Cyril Pedrosa (“Portugal”) und Judith Vanistendael (“Als David seine Stimme verlor”).

ilb, Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, D-10719 Berlin
Eintritt: 12 EUR, ermäßigt 4 EUR
www.literaturfestival.com


PRESSE

Ein paar Highlights der vergangenen Monate, in denen vor allem Mawils “Kinderland” im Fokus der Berichterstattung stand:

“Rausch, Wahnsinn und die Suche nach Erlösung” – “literaturkritik.de” vom 29. Juli 2014 (Martin Richling)

“Während die Sprache Polzas Handlungen und seine Motive erklärt, ihn in seiner eigenen Logik erfasst, stoßen uns die Bilder unmittelbar in die magische, mit Worten kaum beschreibbare Innenwelt der Figur.” mehr

“Fetzt urst ein” – “jungle-world.com” vom 3. Juli 2014 (Jana Sotzko)

“Lange keinen so amüsanten und zugleich smarten Comic gelesen – oder um es gleich mit den Worten der Klasse 7a zu sagen: fetzt urst ein.” mehr

“Die Klasse von 1989″ – “jungewelt.de” vom 2. Juli 2014 (Frank Schäfer)

“Bei Mawil reden, zanken, schreien und schimpfen keine Pappfiguren, sondern tatsächlich Schüler mit unterschiedlichem Bildungsstand und sozialem Hintergrund. Mawil ist ihr getreuer Biograph. Einen besseren wird man so bald nicht finden.” mehr

“Anmerkungen zu Nicolas Mahler” – “getidan.de” vom 16.07.2014 (Georg Seeßlen)

“Franz Kafka, der erst einmal von einer Nachbarin mit Rolf Kauka verwechselt wird, ist der Anlass für die Reflexion des Autors darüber, wie es ist, wenn ein Comic-Autor in der ‘Hochkultur‘ ankommt.” mehr

“Die Metaebene lacht herzlichst” – “zeit.de” vom 14.05.2014 (Michael Brake)

“Selten vergeht die Zeit so schön und so komisch wie in den Comics von Nicolas Mahler. Seine extrem reduzierten Kunstbetriebssatiren sind mehr als bloß Witze.” mehr