Blog Klara Groß am 18. August 2014

“Als David seine Stimme verlor” von Judith Vanistendael ist da!

Das neue Buch von Judith Vanistendael ist soeben aus der Druckerei bei uns angekommen! “Als David seine Stimme verlor” ist eine einfühlsame und wunderschön bebilderte Erzählung über eine Familie, sich mit der Krebserkrankung eines geliebten Menschen auseinandersetzen muss …

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Die Diagnose ist endgültig: David hat Kehlkopfkrebs, er wird nicht mehr lange leben. Seine Familie – seine Frau Paula, ihr gemeinsames Kind Tamar und seine erwachsene Tochter Miriam aus erster Ehe – sie alle müssen sich auf ein Leben ohne David vorbereiten. Dramaturgisch schlüssig erzählt Judith Vanistendael die Geschichte Davids aus der Sicht dieser Frauen.

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Davids ältere Tochter Miriam hat soeben ein Kind bekommen und versucht mit allen Mitteln für ihren Vater da zu sein.

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Mit seiner jüngeren Tochter Tamar fährt David noch einmal ans Meer und Judith Vanistendael lässt den Leser so ihrem kindlichen Umgang mit der Situation folgen.

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Seine Frau Paula ringt mit der Präsenz des Todes in ihrem Alltag und beobachtet schmerzvoll, dass sich David immer mehr zurückzieht – auch vor ihr.

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Zeitlebens ein Mann weniger Worte, scheint die Krankheit David lange vor der Operation, durch die er seine Stimme verlieren wird, die Sprache zu rauben. Seiner Patchwork-Familie bleibt nichts übrig, als der Krankheit ihren Trotz, ihren Mut und ihre Liebe entgegenzusetzen.

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“Das Buch erzählt nicht Vanistendaels Geschichte, doch sind die Bilder und Emotionen sehr persönliche”, schreibt Tanja Laninger, die “Als David seine Stimme verlor” heute ausführlich in der Berliner Morgenpost bespricht.

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Große Teile der Geschichte spielen in Berlin-Friedrichshain, wo Judith Vanistendael viele Bilder für ihr Buch fand. “Die skizzenhafte, frische Darstellung und das Ambiente ihrer Patchworkfamilie fußen auf Eindrücken aus zahlreichen Berlin-Aufenthalten.”, so Tanja Laninger.

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Judith Vanistendael hat für diese Geschichte eindrucksvolle, poetische Bilder gefunden und in Aquarell umgesetzt, denn “Farben können die unausgesprochenen Emotionen und Ängste darstellen”, wie die Autorin selbst erklärt.